
Auf der Gran Risa in Alta Badia findet heuer im Dezember eine Premiere statt. © Archiv
Eine Flutlicht-Premiere auf der Gran Risa
Am 20. und 21. Dezember 2026 kehrt der Alpine Skiweltcup in Alta Badia zurück – und zwar mit einer Neuheit.
13. Oktober 2026
Von: pm/dl
Erstmals wird der Slalom als Nachtrennen ausgetragen. In den vergangenen Tagen hat das traditionelle Treffen mit der FIS stattgefunden, bei dem auch eine nächtliche Inspektion durchgeführt wurde.
Der Weltcup ist seit über vier Jahrzehnten einer der symbolträchtigen Höhepunkte des Winters in Alta Badia. Die Gran Risa wurde 1985 in den internationalen Weltcup-Kalender aufgenommen und war seither Schauplatz der Auftritte einiger der bedeutendsten Namen des alpinen Skisports. Im Laufe der Jahre hat sich die Piste zu einer der Referenzstrecken für den Riesenslalom der Herren entwickelt.
Am 20. und 21. Dezember steht Alta Badia mit dem Alpinen Skiweltcup im internationalen Rampenlicht. Die Gran Risa, eine der technisch anspruchsvollsten und bekanntesten Pisten des Skiweltcups, ist Austragungsort des traditionellen Riesenslaloms der Herren und erstmals auch eines Nachtslaloms. Die Neuerung schlägt ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Weltcups in Alta Badia auf und eröffnet dem Publikum eine völlig neue Perspektive auf die Piste in La Villa.
Erstmals ein Nacht-Spezialslalom
Der Wettbewerb beginnt mit dem Weltcup-Programm am Wochenende des 19. Dezember, während am Sonntag, 20. Dezember, der traditionelle Riesenslalom der Herren auf der Gran Risa im Mittelpunkt steht. Am Montag, 21. Dezember, wird die Piste hingegen für den ersten Nachtslalom beleuchtet. Die Athleten treten dabei in einem Szenario an, das die spektakuläre Kulisse der Dolomiten unter dem Sternenhimmel mit dem hohen Tempo des Rennens zwischen den eng gesetzten Toren verbindet.Erstmals wird in diesem Winter in Alta Badia ein Nacht-Slalom ausgetragen. Zuletzt fand die Inspektion unter Flutlicht statt.
In den vergangenen Tagen hat in La Villa ein Treffen zwischen dem Organisationskomitee und den Verantwortlichen der FIS (Internationaler Skiverband) im Vorfeld der beiden Rennen stattgefunden. Ein Teil der Inspektion wurde auch in den Abendstunden durchgeführt, um die Pistenbedingungen für den Spezialslalom zu überprüfen, der in diesem Jahr erstmals am Abend ausgetragen wird. Am Treffen haben Vertreter der FIS und des italienischen Wintersportverbands FISI teilgenommen.
Sie wurden vom Organisationskomitee unter der Leitung von Präsident Andy Varallo sowie den technischen Verantwortlichen der Veranstaltung empfangen. Das Treffen hat die Gelegenheit geboten, alle organisatorischen und operativen Details festzulegen, um einen reibungslosen Ablauf der beiden Wettkämpfe zu gewährleisten. Besonderes Augenmerk galt dabei der diesjährigen Neuerung, dem Slalom unter Flutlicht.
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