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Tessa Worley jubelt über ihren 14. Weltcup-Sieg. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Eine Französin kocht am Kronplatz alle ab

Überraschung am Kronplatz: Die Französin Tessa Worley hat dank einer fulminanten Fahrt im 2. Durchgang den Riesentorlauf für sich entschieden.

Die 31-Jährige, die nach dem 1. Durchgang auf Rang 5 gelegen war, fuhr der Konkurrenz im Finale vor allem im unteren Streckenteil auf und davon und schnappte sich ihren 14. Weltcupsieg. Den bislang letzten feierte sie übrigens vor mehr als 2 Jahren (im Oktober 2018 in Sölden).


Die Halbzeit-Führende Michelle Gisin machte dagegen auf der eisigen und anspruchsvollen Erta-Piste im unteren Streckenteil einen schweren Fehler und fiel auf Rang 6 zurück. Ihre Teamkollegin Lara Gut-Behrami machte es im Finale dagegen besser. Sie fuhr von Platz 4 auf Rang 2 vor und steht damit zum 1. Mal seit mehr als 4 Jahren wieder auf einem Riesentorlauf-Podest.

Bassino rast auf Platz 3 vor
Ebenfalls eine Aufholjagd startete die vierfache Saison-Siegerin Marta Bassino. Die Azzurra, die nach dem 1. Durchgang auf Rang 7 gelegen war, drückte im Finale mächtig aufs Gaspedal und heimste noch einen Podestplatz ein. Hinter der drittplatzierten Bassino musste sich Mikaela Shiffrin, die vor 2 Jahren in St. Vigil gewonnen hatte, mit Rang 4 begnügen.

Marta Bassino verbesserte sich im Finale um 4 Plätze. © ANSA / ANDREA SOLERO

Mit Sofia Goggia (7.) und Federica Brignone (8.) klassierten sich zwei weitere Azzurre in den Top-Ten. Die einzige Südtirolerin, Karoline Pichler, verpasste bei ihrem Weltcup-Comeback als 35. die Qualifikation für den 2. Durchgang nur knapp.

Autor: dl

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