L Ski Alpin

Triumphierte in St. Anton: Lara Gut-Behrami. © APA / BARBARA GINDL

Eine Spielverderberin namens Lara Gut-Behrami

Der zweite Super-G in St. Anton ist geschlagen! Am Ende verhinderte Lara Gut-Behrami die ganz große italienische Party – und das, obwohl sie sich im Ziel noch sehr geärgert hatte.

Der Super-G-Kurs am Sonntag in St. Anton war eine Kopie des Samstag-Laufs – mit dem Unterschied, dass dieses Mal vom Originalstart aus gefahren wurde. Lara Gut-Behrami ging dabei mit Nummer 7 auf die Piste und kam mit Bestzeit ins Ziel. Zufrieden war die Schweizerin jedoch nicht. Sie ärgerte sich sichtlich, denn im oberen Teil war der Schweizerin ein grober Schnitzer unterlaufen. „Ich musste kämpfen, um überhaupt im Lauf zu bleiben“, sagte sie später.


Da hätte sich Gut-Behrami nicht gedacht, dass es am Ende für ihren insgesamt 36. Weltcupsieg reichen würde. Denn die Konkurrentinnen bissen sich danach reihenweise die Zähne aus – vor allem jene aus Italien, die auf den Plätzen 2, 3 und 4 landeten und somit haarscharf am totalen Triumph vorbeischrammten.

Die Azzurre sind in Hochform

Federica Brignone, die am Samstag das Rennen gewinnen konnte, büßte 15 Hundertstelsekunden ein und wurde Zweite. „Ich habe wieder einen Fehler eingebaut, das ärgert mich. Doch mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, so „Fede“.

Strahlen vom Podest, von links: Federica Brignone (2.), Lara Gut-Behrami (1.) und Marta Bassino (3.). © APA / BARBARA GINDL


Platz drei ging an die überraschend starke Riesentorläuferin Marta Bassino, die am Ende nur 0,19 Sekunden langsamer als Gut-Behrami war. Mit Elena Curtoni landete eine weitere Azzurra auf dem vierten Rang. Drei Italienerinnen unter den ersten vier – das ist mal wieder ein grandioses Ergebnis. Und das, obwohl Sofia Goggia sicherheitshalber auf einen Start verzichtete.

Pichler sammelt wieder Punkte

Von den Südtirolerinnen scheint einzig Karoline Pichler im End-Klassement auf. Die Petersbergerin wurde 22. und ergatterte somit wie schon am Samstag Weltcuppunkte. Für die Delago-Schwestern Nicol und Nadia gab es unterdessen keine Zähler: Sie kamen beide nicht ins Ziel. Überhaupt gab es in St. Anton eine sehr hohe Ausfallrate, insgesamt 17 von 46 Athletinnen sind ausgeschieden. Wegen des schlechten Wetters durften die sechs letzten Läuferinnen nicht mehr starten.

Für die Ski-Damen geht es jetzt weiter nach Cortina d’Ampezzo, wo am kommenden Wochenende die nächsten Speed-Rennen über die Bühne gehen.


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