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Ski-Superstar Sofia Goggia hat emotionale Stunden hinter sich. © Pentaphoto

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Ski-Superstar Sofia Goggia hat emotionale Stunden hinter sich. © Pentaphoto

„Eine Stunde nur geweint“: Goggia im Gefühlschaos

Sofia Goggia ist eine der furchtlosesten Abfahrerinnen der Welt – und auch eine sehr emotionale Person. Nach ihrem Sieg in Val d’Isére gab die Italienerin tiefe Einblicke.

Es war eine Erlösung, die Sofia Goggia am Sonntag erlebte. Erstmals seit dem 18. Jänner 2025 – oder 337 Tagen – stand die furchtlose Abfahrerin aus Bergamo im Weltcup wieder ganz oben. Im Super-G von Val d’Isére fuhr Goggia allen davon, und Italiens Ski-Liebling war außer sich vor Freude – auch, weil die 33-Jährige in den vergangenen Stunden ein Gefühlschaos erlebte.


Am Samstag kostete Goggia in der Abfahrt von Val d’Isére ein kapitaler Fehler einen Podestplatz, womöglich auch den Sieg. Das ließ die Italienerin nachdenklich werden. „Es war für mich ein emotional sehr harter Tag. Ich habe eine Stunde lang nur geweint, weil es eine riesige Chance war, die ich weggeworfen habe. Ich hatte zuvor ein gutes Gefühl, doch der Fehler von gestern tat mir enorm weh“, so Goggia.

So jubelte Goggia über den Sieg. © ANSA / Guillaume Horcajuelo

So jubelte Goggia über den Sieg. © ANSA / Guillaume Horcajuelo


„Ich wollte nach diesem Fehler wieder aufstehen, so wie ich es schon so oft in meiner Karriere gemacht habe. Heute zu gewinnen, ist einfach wunderschön. Wenn man auf dem Podest steht, ist es immer schön, aber den Sieg zu holen, das ist das, was ich eigentlich will“, so Goggia.

Die Anekdote mit dem Fußballtrainer

Nach ihrem Sieg in Val d’Isére erzählt die nun 27-fache Weltcupsiegerin von einer besonderen Anekdote. Am Samstag hatte sie nämlich mit Fußballtrainer Gian Piero Gasperini, der aktuell Serie-A-Klub Roma coacht, Kontakt. „Der Schmerz von heute ist das Benzin für morgen – diese Nachricht habe ich mit Gian Piero Gasperini ausgetauscht. Mit ihm habe ich ein sehr gutes Verhältnis, da er lange Trainer von Atalanta war“, so die Bergamaskin, die ein großer Fan von Atalanta ist.
„Lindsey Vonn hat uns alle wachgerüttelt.“ Sofia Goggia

Goggia erklärt auch, dass sie die Auftritte von Lindsey Vonn angestachelt haben. „In St. Moritz hat uns Lindsey alle wachgerüttelt und gezeigt, dass wir unser Niveau anheben müssen“, erklärt die Italienerin. „Mit diesem Sieg habe ich mir ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht. Nun konzentriere ich mich aber schon auf die nächsten Rennen“, so Goggia abschließend.

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