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Eine Lawine forderte ein tragisches Opfer. © fisi

Eine Tragödie erschüttert Italiens Skilegende

Die Familie einer italienischen Skigröße hat ein Schicksalsschlag ereilt. Die Trauer ist in Italiens Sportwelt und weit darüber hinaus groß.

Deborah Compagnoni war in den 1990er Jahren die mit Abstand erfolgreichste Skirennläuferin, welche die Azzurre aufzubieten hatten. Dreimal olympisches Gold, drei WM-Titel, im Riesenslalom konnte sie sich darüber hinaus die kleine Kristallkugel sichern. Nun wurde die aus Bormio stammende Skilegende von einem tragischen Unglück heimgesucht.


Ihr 40-jähriger Bruder Jacopo Compagnoni, seines Zeichens Bergführer, wurde am Donnerstag während eines Ausflugs in der Nordrinne der Sobretta auf rund 2.850 Metern von einer Lawine mitgerissen. Sein Begleiter blieb unverletzt und kontaktierte sofort die Rettungsdienste. Compagnoni wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus von Sondalo gebracht, wo er schließlich den Folgen des Unglücks erlegen ist.

Der italienische Wintersportverband hat sein Mitgefühl gegenüber der Familie von Deborah Compagnoni bereits zum Ausdruck gebracht: „Präsident Flavio Roda und der gesamte Verband stehen Deborah und der Familie Compagnoni in diesem tragischen Moment des Verlusts bei.“

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