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Elena Sandulli sorgte für Furore. © AFP / JOE KLAMAR

Eine Wahl-Brixnerin sorgt bei Junioren-WM für Furore

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft im bulgarischen Bansko wurden am Dienstag die Medaillen im Damen-Riesentorlauf vergeben. Dabei sorgte eine Wahl-Brixnerin für Furore.

Elena Sandulli hat mit einem fünften Platz nämlich ordentlich aufhorchen lassen. Die Geschichte der 21-Jährigen ist besonders: Sandulli stammt ursprünglich aus Rom und kam im Zuge eines Winterurlaubs mit ihrer Familie in Brixen mit dem Skisport in Kontakt. Die Familie kaufte sich daraufhin in der Domstadt ein Haus, wo sie fortan jedes Wochenende verbrachte. Sandulli, die für den Skiclub Fana Brixen fuhr und gut Hochdeutsch spricht, zeigte großes Talent und wurde zu einer der besten Nachwuchsfahrerinnen Südtirols.


Mittlerweile lebt Sandulli in Innsbruck, wo sie ihre Sprachkenntnisse verbessern will und zudem Jura studiert. Ski fährt die Römerin natürlich auch noch, wobei sie zwischen Europacup und FIS-Rennen umherpilgert. 2018 durfte sie auch zwei Mal im Weltcup ran. Nun sorgte sie bei der Junioren-WM für ein großes Ausrufezeichen.

Ein starkes Mannschaftsergebnis
Mit ihrem fünften Platz war Sandulli die beste Athletin der Azzurre, die sich am Dienstag über ein starkes Mannschaftsergebnis freuen durften. Ilaria Ghisalberti landete auf Rang acht, Sophie Mathiou wurde Zehnte. Celina Haller, die einzige „richtige“ Südtirolerin am Start, schied im ersten Durchgang aus.

Neue Weltmeisterin ist die Schwedin Hanna Aronsson Elfman, die sich um 75 Hundertstelsekunden gegen die Norwegerin Marte Monsen durchsetzte. Bronze ging an die Slowenin Neja Dvornik. Die Junioren-WM wird am Mittwoch mit dem Damen-Slalom (8.00 und 10.30 Uhr) abgeschlossen.

Autor: det

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