
Nora Pernstich vom Südtiroler Landeskader.
Einige heimische Wintersportler zögern den Sommerurlaub hinaus
Für den Großteil der Südtiroler Wintersportlerinnen und Wintersportler ist die Saison 2025/26 zu Ende. Aber nicht für alle: Einige Skirennläuferinnen und Skirennläufer nutzen noch die letzten Rennen im Alpenraum, um weiter an sich zu feilen. So geschehen bei den FIS-Rennen in Prali, aber auch beim letzten Wettkampf der Italienmeisterschaft der Altersklasse „Giovani“ in Pila und dem Dreiländervergleich im Skigebiet Hochzeiger in Nordtirol.
20. April 2026
Von: pm
In Prali (Piemont) stand in der vergangenen Woche ein prall gefülltes Programm für die Techniker auf dem Programm. Los ging es am Donnerstag und Freitag mit je einem Riesentorlauf der Damen und Herren pro Tag, am Samstag und Sonntag standen dann noch jeweils ein Slalom pro Tag, jeweils für Damen und Herren, an. Mit dabei waren auch einige Südtiroler. Bei den Herren glänzte Lukas Sieder (Freienfeld) prompt mit dem Sieg im ersten Riesentorlauf, der Landeskader-Athlet ließ Edoardo Simonelli und Juno Mazzucconi hinter sich zurück. Fast genauso gut machte es Alenah Taschler: Die Gsieserin landete im ersten Riesentorlauf am Donnerstag auf dem dritten Platz hinter Leandra Zehnder (Schweiz) und Beatrice Mazzoleni.
Die starken Ergebnisse setzen sich auch am Wochenende bei den FIS-Slaloms in Prali fort. Denn Lukas Sieder holte in beiden Herren-Slaloms Podestplätze. Am Samstag wurde der Wipptaler hinter dem Albaner Denni Xhepa Zweiter, am Sonntag strahle er vom höchsten Treppchen des Podests. Gleichzeitig standen in Mailand auch die Siegerehrungen für die Endwertung der Gran-Premio-d’Italia-Serie an. Und die Südtiroler Athletinnen und Athleten durften sich nach den starken Ergebnissen im Laufe des Jahres feiern lassen. In der Gesamtwertung der „Giovani“ (Jahrgänge 2005 bis 2009) gewann bei den Damen Sofia Parravicini, die um drei Jahre jüngere Arianna Putzer (Gröden) wurde Zweite. Auf Rang vier landete Nadine Trocker (Seiser Alm Skiteam), auf Rang fünf Nora Damian (Tiers) vom Landeskader. Bei den Herren reihten sich zwei Südtiroler Landeskader-Athleten in den Top-Fünf der „Giovani“ ein. Max Clara (St. Vigil in Enneberg) wurde Zweiter hinter Peter Corbellini, David Castlunger (Stern) holte Rang fünf in der Endwertung.
Auch in den technischen bzw. schnellen Gesamtwertungen landeten Südtiroler auf dem Podium. Bei den „Giovani“ der Damen in den technischen Disziplinen schloss Nora Pernstich (Aldein) vom Südtiroler Landeskader auf Rang drei hinter Giulia Romele und Parravicini ab. In der Speed-Endwertung wurde Rita Granruaz (Abtei) Zweite hinter Parravicini, Arianna Putzer schloss auf Rang drei ab. Max Clara und David Castlunger schlossen im technischen Bereich der „Giovani“, Herren auf den Plätzen zwei und drei hinter Corbellini ab.
Gamper und Rifesser verpassen Abfahrt-Podest nur knapp
In Pila stiegen Anfang der Woche die letzten Rennen der Italienmeisterschaft der Altersklasse „Giovani“. Am Donnerstag stand dabei die Abfahrt der Herren auf dem Programm. Mit Noah Gamper (Marling) vom Südtiroler Landeskader und Mike Rifesser (Ski Team Alta Badia), die Vierter und Fünfter wurden, verpassten zwei Südtiroler nur knapp das Podest. Der Sieg ging an Luca Ruffinoni. Am selben Tag wurde noch eine Abfahrt abgehalten, die für den Gran Premio d’Italia zählte, hierbei schaffte es Gamper hinter Ruffinoni und Glauco Antonioli als Dritter auf das Podest.Auch für die Altersklasse U16 stand am vergangenen Wochenende noch ein Wettkampf auf dem Programm. Im Skigebiet Hochzeiger in Nordtirol wurde nämlich der 51. Dreiländervergleich zwischen den Landeskomitees von Südtirol, Tirol und Bayern ausgetragen. Die Nachwuchstalente Südtirols zeigten dabei groß auf. Am Samstag glückte Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) der Sieg im Riesentorlauf vor Lea Putzer (SC Gröden). Bei den Herren wurde Simon Kaser (Seiser Alm Skiteam) Zweiter hinter dem Tiroler Ruiz Herzog. Am Sonntag ging es mit dem Slalom weiter. Und wieder gelang Amy Happacher der Sieg bei den Damen, dieses Mal vor Hannah Mahlknecht (Seiser Alm Skiteam). Im Slalom der Herren wurde Simon Kaser Dritter hinter dem Tiroler Finn Neururer und Toni Sindel aus Bayern.
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