
Ein Todesfall erschüttert das US-Team. © Doug Pensinger / Getty Images North America / AFP
Einst glänzte er in Gröden: Ski-Ass gestorben
Die Ski-Welt trauert: Wie am späten Dienstagabend bekannt wurde, ist ein früherer US-amerikanischer Skirennfahrer mit nur 41 Jahren gestorben.
08. Juli 2026
Von: sn
TJ Lanning war bekannt für seine furchtlose Fahrweise, seine Unverwüstlichkeit trotz vieler schwerer Verletzungen und für seine Leidenschaft, die er als Trainer an die nächste Generation weitergab. Nun ist der US-Amerikaner mit 41 Jahren gestorben.
Darüber berichtet das Portal Ski Racing Media. Eine Todesursache wurde nicht genannt. Das US-amerikanische Skiteam bestätigte den Tod Lannings. „Wir sind zutiefst betrübt über den Tod von TJ Lanning, einem ehemaligen Skifahrer und Trainer des US-Skiteams, dessen Einfluss auf unseren Sport weit über seine aktive Wettkampfkarriere hinausreichte“, schreibt das Team.
Eine kurze, aber intensive Karriere
Lanning gehörte in seiner Jugend zu den aufstrebendsten Athleten des Landes und machte bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2001 und 2002 erstmals auf sich aufmerksam. Das Debüt im Weltcup folgte noch im gleichen Jahr. In 42 Rennen fuhr der Speed-Spezialist dreimal in die Top 10 – unter anderem in Gröden auf der Saslong. Im Jahr 2008 wurde er beim Abfahrtssieg des Österreichers Michael Walchhofer Zehnter. Im gleichen Jahr qualifizierte er sich für das Weltcupfinale und krönte sich zum Landesmeister in der Abfahrt. Lanning wurde auch für die Weltmeisterschaft 2007 in Åre (Schweden) nominiert, wo ein 20. Platz in der Alpinen Kombination sein bestes Ergebnis war.TJ Lanning war auch ein passionierter Trainer. Hier mit Steven Nyman und Ryan Cochran-Siegle © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / DOUG PENSINGER
Im Herbst 2009 musste der damals 25-jährige Lanning seine Karriere bereits beenden. Der Grund: Ein heftiger Sturz in der Abfahrt von Lake Louise, bei dem er sich eine Luxation des linken Knies sowie einen Bruch des Halswirbels C5 zuzog. Anschließend wechselte er die Seiten und wurde Trainer. „Sein Tod in so jungen Jahren ist ein schwerer Verlust für die amerikanische Ski-Gemeinschaft“, schreibt Ski Racing Media abschließend.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)