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Marco Odermatt ist schon mit 23 Jahren ganz dick im Skigeschäft: Der Schweizer hat Chancen auf Super-G- und Gesamtweltcup. © APA / HELMUT FOHRINGER

Entfesselter Odermatt lässt Kriechmayr zittern

Lange Zeit sah es gut aus für Vincent Kriechmayr, doch dann vertagten Marco Odermatt und ein Franzose die Entscheidung im Kampf um die kleine Kugel. Die Entscheidung fällt beim Saisonfinale in Lenzerheide.

Marco Odermatt ist der absolute Shootingstar der laufenden Weltcupsaison. Der junge Schweizer kämpft mit Alexis Pinturault um den Gesamtweltcup und hat sich am Sonntag auch noch die Chance auf die kleine Kristallkugel im Super-G gesichert. In Saalbach-Hinterglemm war Odermatt eine Klasse für sich.


Freilich, die Chancen auf Super-G-Kristall sind für den 23-jährigen Schweizer nicht sehr groß. Vor dem letzten Saisonrennen in Lenzerheide liegt Odermatt 83 Punkte hinter Kriechmayr, der am Sonntag auf Rang 3 landete (+0,81 Sekunden). Um diese Zähler aufzuholen, muss der Eidgenosse beim Weltcupfinale ohne Wenn und Aber gewinnen. So bleibt Kriechmayr der große Favorit auf den Gewinn des Super-G-Weltcups.

Bailet holt ersten Podestplatz – Tonetti bärenstark
Dass es überhaupt zu einer Vertagung der Entscheidung kam, liegt an Matthieu Bailet. Der 24-jährige Franzose fuhr mit einem beherzten Lauf auf Rang 2 (+0,62). 2016 gewann der Mann aus Nizza in Russland den Junioren-Weltmeistertitel im Super-G, doch im Weltcup stand Bailet noch nie auf dem Podest.

Matthieu Bailet freut sich über seinen ersten Podestplatz im Weltcup. © APA / HELMUT FOHRINGER

Aus Südtiroler Sicht sorgte Riccardo Tonetti für das Highlight des Tages. Der Bozner bretterte auf Rang 12. Das ist für Tonetti das beste Super-G-Ergebnis in seiner Karriere – und zwar mit Abstand. Bisher standen für den Routinier zwei 24. Plätze in Beaver Creek und Hinterstoder als beste Super-G-Ergebnisse zu Buche.

Für die weiteren beiden Südtiroler war der Sonntag im Salzburger Land ein Tag zum Vergessen. Christof Innerhofer war nicht schlecht unterwegs, rutschte dann aber auf dem Skischuh aus und kam in der Folge vom Kurs ab – Ausfall. Dominik Paris kam nie wirklich in das Fahren, machte von oben bis unten Fehler und verlor 3,34 Sekunden auf Sieger Odermatt. Auch der Venetier Emanuele Buzzi kam nicht in das Ziel.

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Autor: cst

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