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Anna Trocker hat am Dienstag ihr eigenes Skimärchen weiter geschrieben. © Pentaphoto / A. Trovati

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Anna Trocker hat am Dienstag ihr eigenes Skimärchen weiter geschrieben. © Pentaphoto / A. Trovati

In den Top Ten: Anna Trocker krönt ihre Saison

Vor wenigen Monaten war der Name Anna Trocker nur absoluten Ski-Insidern aus Südtirol bekannt. Spätestens seit Dienstag-Nachmittag dürfte jeder halbwegs interessierte Skifan auf der Welt die 17-Jährige aus Völs am Schlern auf dem Schirm haben.

Debüt im Skiweltcup, doppelte Junioren-Weltmeisterin, Olympia-Teilnehmerin. Der Skiwinter von Anna Trocker schien schon vor dem Weltcupfinale in Norwegen wie ein Märchen zu sein. Jetzt hat die 17-jährige Südtirolerin dem Kapitel eine weitere, erfolgreiche Seite hinzugefügt. Am Dienstag holte Trocker beim Weltcup-Slalom in Lillehammer nämlich ihre ersten Punkte – und das in beeindruckender Art und Weise.


Platz neun steht für Trocker beim Weltcupfinale in Lillehammer zu Buche. Im zweiten Lauf verbesserte sie sich noch einmal um sechs Plätze, nachdem sie im ersten Durchgang auf Rang 15 lag. Damit war die Teenagerin beim letzten Slalom der Saison besser als Größen wie Lena Dürr, Lara Colturi oder Camille Rast. Ein nicht unwesentliches Detail am Rande: Trocker fuhr im zweiten Durchgang die beste Laufzeit – überragend!

Anna Trocker fuhr in Lillehammer die beste Laufzeit im 2. Durchgang.

Anna Trocker fuhr in Lillehammer die beste Laufzeit im 2. Durchgang.


Dass Trocker in Lillehammer überhaupt mit dabei sein kann, verdankt sie ihren Junioren-WM-Titeln im Slalom und Riesentorlauf. Letzterer findet übrigens morgen statt, dann hat die junge Südtiroler noch einmal die Chance, zu zeigen, was sie kann.

Shiffrin mit überlegenen Sieg

Der Sieg in Lillehammer ging an Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin konnte ihre Fahrt dosieren („nur“ die sechstbeste Laufzeit), immerhin brachte sie über eine Sekunde Vorsprung aus dem ersten Lauf mit. Dass Shiffrin im Ziel dennoch 1,32 Sekunden Vorsprung auf Wendy Holdener hatte, zeigt die extreme Überlegenheit der besten Slalomläuferin der Gegenwart. Die kleine Kristallkugel war Shiffrin übrigens schon vor dem Finale in Norwegen gewiss.

Weil Emma Aicher als Dritte das Slalom-Podest komplettierte, hielt die Deutsche auch die Chancen auf den Gesamtweltcup am Leben. Allerdings hat Shiffrin vor dem abschließenden Riesentorlauf am Mittwoch satte 85 Punkte Vorsprung.

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