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Auch in Copper Mountain, wo Christof Innerhofer trainiert, ist wenig Schnee (Instagram)

Es ist zu warm: Nordamerika-Rennen in Gefahr

Die Skirennen in Nordamerika gehören zu den absoluten Highlights im alpinen Skiweltcup. Nun besteht aber die Gefahr, dass aus diesen Spektakeln heuer nichts wird.

Grund dafür ist das Hochdruckgebiet „Nina“, das zurzeit eine abnormale Wärmewelle nach Nordamerika bringt und somit die Austragung der Rennen in Lake Louise und Beaver Creek gefährdet.

Besonders im kanadischen Lake Louise, wo am 26. und 27. November die ersten Speed-Bewerbe der Herren anstehen, bangen die Veranstalter: Auf der „Men’s Olympic“ ist nur wenig Schnee, dafür sind die Temperaturen hoch, weshalb die künstliche Beschneiung erst spät in der Nacht durchgeführt werden kann. Der internationale Skiverband (FIS) hat seine Schneekontrollen auf Mittwoch verschoben. Die Meteorologen prognostizieren zwar schon seit mehreren Tagen einen Abfall der Temperaturen, doch viel getan hat sich bisher noch nicht.


Beaver Creek: Über 10 Grad plus

Ebenfalls kompliziert ist die Situation in Beaver Creek (Colorado), wo am Wochenende nach Kanada ein reichhaltiges Programm, bestehend aus Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf, vorgesehen ist. Die Temperaturen nehmen tagsüber aber spätherbstliche Dimensionen an und übersteigen sogar die 10-Grad-Plus-Grenze.

Ob die Rennen in Lake Louise und Beaver Creek durchgeführt werden können, entscheidet die FIS in den nächsten Stunden.

Keine Gefahr besteht indes für die Damen-Rennen in Killington, wo gute Schneebedingungen herrschen.



Autor: sportnews

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