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Hannes Zingerle holte sein bestes Weltcupergebnis. © Pentaphoto

Faivre siegt, aber auch Zingerle und Hofer lachen

Dieser Mann hat einen Lauf: Mathieu Faivre hat den Riesentorlauf von Bansko am Sonntag in souveräner Art und Weise für sich entschieden. Auch für zwei Südtiroler gab es Erfolgserlebnisse.

Die Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo hat Mathieu Faivre offenbar beflügelt. Im Parallel-Bewerb und im Riesentorlauf kürte er sich bei den Titelkämpfen überraschend zum Weltmeister, nun nimmt er diesen Lauf auch in den Weltcup mit: Nach seinem zweiten Platz im ersten Bansko-Riesentorlauf am Samstag machte er tags darauf fette Beute und krallte sich den Sieg. Es war dies der zweite Weltcuptriumph in der Laufbahn des 29-Jährigen.


Bereits nach dem ersten Durchgang führte Faivre, übrigens der Ex-Freund von Mikaela Shiffrin, das Feld dank eines souveränen Laufs mit vier Zehntelsekunden Vorsprung an. In der Entscheidung ließ er sich trotz schlechter werdenden Piste nicht aus der Ruhe bringen, fuhr mit viel Selbstvertrauen und setzte sich schließlich mit einem Respektvorsprung von 75 Hundertstelsekunden auf den Schweizer Marco Odermatt durch.

Siegte souverän: Mathieu Faivre. © APA/afp / NIKOLAY DOYCHINOV


Platz drei ging an Faivres Landsmann Alexis Pinturault, der an der Spitze der Gesamtwertung 210 Zähler Vorsprung auf Odermatt hat. Loic Meillard, zur Halbzeit noch auf Rang zwei, fiel in der Entscheidung auf den siebten Platz zurück.
Erfolgserlebnisse für Zingerle und Hofer
Insgesamt vier Südtiroler haben sich für den zweiten Durchgang qualifiziert. Der Sprung nach ganz vorne gelang zwar nicht, für Hannes Zingerle und Alex Hofer gab es trotzdem Erfolgserlebnisse. Während Zingerle (aus Stern/La Ila) im Schlussranking auf Position 22 aufscheint und somit sein bestes Weltcupergebnis überhaupt feierte, sammelte Hofer (Kastelruth) als 26. erstmals in seiner Laufbahn Weltcuppunkte. In seinen bisherigen elf Weltcup-Riesentorläufen hatte er es noch nie in den zweiten Durchgang geschafft.

Das beste Ergebnis der Südtiroler heimste Riccardo Tonetti mit Platz 18 ein, während Routinier Manfred Mölgg als 23. ebenfalls Weltcuppunkte sammelte. Für das beste Resultat der Azzurri sorgte Vize-Weltmeister Luca De Aliprandini als Zwölfter.

http://visual.apa.at/wintersport/index.html?apaview=topic:to138-page:live-event:9078114

Autor: det

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Kommentare (2)

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siegfried winkler [melden]

was macht Dominik Paris zur Zeit ?

01.03.2021 11:20

siegfried winkler [melden]

was macht Dominik Paris zr Zeit ?

01.03.2021 11:19

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