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Mikaela Shiffrin hat klare Worte gewählt. © APA/afp / JURE MAKOVEC

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Mikaela Shiffrin hat klare Worte gewählt. © APA/afp / JURE MAKOVEC

„Falsche Versprechen“: Shiffrin mit scharfer Kritik

Die Ski-Saison ist zwar schon lange zu Ende, die Stars im Urlaub oder im Training. Und doch brodelt es in der Ski-Welt. Nun hat Superstar Mikaela Shiffrin eine deutliche Ansage gemacht.

Wenn Mikaela Shiffrin in der Ski-Welt ihre Stimme erhebt, dann hören alle ganz genau hin. So wie auch nun: Die 110-fache Weltcupsiegerin hat gegenüber FIS-Präsident Johan Eliasch scharfe Kritik ausgesprochen und dabei deutliche Worte gewählt.


„Viele von uns Athleten haben das Gefühl, dass die FIS und die derzeitige Führung einen erheblichen Mangel an Transparenz an den Tag gelegt haben“, wird Shiffrin in einem Bericht des Schweizer Blick zitiert. Sie sei keine Politikerin und schon gar keine Expertin dafür, wie man einen Apparat dieser Größenordnung führe, so Shiffrin. „Ich bin jedoch der Meinung, dass Transparenz der Schlüssel ist – und ich frage mich oft, ob das naiv ist, aber das sollte es nicht sein.“

Wahlen stehen bevor

Hintergrund: Am 11. Juni wird beim FIS-Kongress in Belgrad ein neuer Präsident gewählt. Johan Eliasch, der bisherige FIS-Chef, kämpft dabei gegen die Britin Victoria Gosling und den Liechtensteiner Alexander Ospelt um den Thron. Eliasch ist seit Jahren umstritten, letzthin wurde die Kritik auch aus dem Athletenfeld immer lauter.

Johan Eliasch steht in der Kritik. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Johan Eliasch steht in der Kritik. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER


Kritik, die auch von Shiffrin kommt. „Athleten werden oft dafür gescholten, dass sie ihre Sorgen und Frustrationen öffentlich äußern, aber wenn wir versuchen, direkt 'über die richtigen Kanäle' zu kommunizieren, erhalten wir umständliche Antworten und falsche Versprechen. Vieles von dem, was die derzeitige Führung versprochen hat, wird nicht wirklich in die Tat umgesetzt.“

Auch Meillard ist verärgert

Ein Thema ist wie immer das Geld. Im Oktober 2021 sprach Präsident Eliasch noch große Worte und sagte: „Es muss unser Ziel sein, dass wir im Skirennsport eines Tages gleich hohe Preisgelder wie im Tennis auszahlen können.“ Davon ist man derzeit allerdings weit entfernt, wie Slalom-Olympiasieger Loic Meillard erklärt. „Das Preisgeld wird nicht mehr wie in Vergangenheit in Franken, sondern in Euro ausbezahlt. Weil der Euro-Kurs schwächer ist als der Franken, ist das für uns kein gutes Geschäft“, so der Schweizer.

Loic Meillard hat Kritik geäußert. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Loic Meillard hat Kritik geäußert. © APA/afp / FABRICE COFFRINI


Meillard macht eine klare Ansage: „Ich habe zwar überhaupt kein Problem mit der Person Eliasch, aber als Präsident der FIS hat er nicht das gehalten, was er versprochen hat. Deshalb wünsche ich mir einen neuen Präsidenten, der weniger für sich und mehr für den Skisport tut.“

Shiffrin schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich hoffe, dass unabhängig davon, wer in Zukunft Präsident sein wird, diese Person den Athleten wirklich zur Seite steht und zeigt, dass sie unsere Leistungen durch Transparenz und Ehrlichkeit zu schätzen weiß.“

Kommentare (1)

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Sepp Mair

Iaz heart auf....... Do geats klei ums Einkommen...... als ob de Profis mit die Sponsorengelder net genua verdianen taten.... Geat bitte....... Scheinheilige Pagage von miar aus gesegen... Die Preisgelder von da Schifrin sein jenseits vom Einkommen eines Autonormalbuergbers, dazua kemmen die Werbeeinnohmen.... Wenn i des olles a no beziffer, donn hon i wos weass wen an da Backe.......Nichts des do trotz mog bei dem Tehma di Shiffrin lei di Gosch heben..... Gscheid reden weard ban Poebel guat unkemmen...... Bei die Leit, de vom Fopch sien hot de so epper ausgschissen.............. Ausser sie verdianen mit...

02.06.2026 21:31

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