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Ein Film über die Federica Brignone ist in Arbeit. © Social Media

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Ein Film über die Federica Brignone ist in Arbeit. © Social Media

Federica Brignone: Der Ski-Star kommt auf die Leinwand

Mit ihrem Doppel-Gold bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo nach einer schweren Verletzung schrieb Federica Brignone ein Märchen. Über ihren Weg zurück, die Zweifel, die Schmerzen und über das Happy End wurde nun ein Film gedreht.

Rückblende: 2025 feierte Federica Brignone dank elf Weltcuperfolge in einer Saison (!) den Gewinn des Gesamtweltcups. Sie stieg zum Gesicht der Olympischen Spiele im eigenen Land auf, zur großen Goldhoffnung bei den Ski-Damen. Am 3. April ereignete sich jedoch bei der Italienmeisterschaft in Moena ein folgenschwerer Unfall, der ihr Leben auf den Kopf stellen sollte.


Brignone, die bis zu diesem Zeitpunkt von großem Verletzungspech verschont geblieben war, zog sich bei einem Sturz im Riesentorlauf mehrfache Frakturen des Schienbeinplateaus, einen Bruch des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zu. Plötzlich ging es nicht mehr darum, ob die Aostanerin in Cortina Gold gewinnen, sondern ob sie dort überhaupt antreten könne. In Rekordzeit und unter großen Schmerzen schaffte es Brignone jedoch zu den Winterspielen.

Vollbrachte bei den Winterspielen ein Wunder: Federica Brignone © Pentaphoto

Vollbrachte bei den Winterspielen ein Wunder: Federica Brignone © Pentaphoto


Damit nicht genug: Mit den sensationellen Siegen im Super-G und im Riesentorlauf gelang ihr das, was viele für unmöglich gehalten hatten. In diese Zeit vor und nach dem historischen Triumph gewährt der Ski-Star nun private Einblicke. Am 21. Oktober, also wenige Tage vor dem Saisonbeginn in Sölden, wird der Film „Federica – die letzten Olympischen Spiele“ beim Filmfestival in Rom erstmals ausgestrahlt.

Ein fast schon kitschiges Ende

Regie führten Federico Gariboldi und Paolo Novelli, die die Italienerin auf ihrem Weg zurück bis zum großen Triumph auf Schritt und Tritt verfolgten. Brignone hatte im Februar gegenüber der Zeitung Repubblica gesagt: „Es ist einer dieser Filme, bei denen du denkst: 'Komm schon, das kann unmöglich so gut ausgehen, das ist doch ein Fake.' Ein derartiges Happy End, dass es einem fast schon nicht mehr gefällt.“

Federica Brignone kämpft um das nächste Comeback. © Pentaphoto

Federica Brignone kämpft um das nächste Comeback. © Pentaphoto


Die Kamera sei immer in ihrer Nähe gewesen – „auch im Hotel, was zuvor nie der Fall war. Ich glaube, dass am Ende etwas Schönes dabei herauskommen wird“, so Brignone, die zurzeit am ihren nächsten Comeback feilt. Ende August wurde bei ihr eine Platte entfernt und eine Arthroskopie durchgeführt. Auf Skiern stand sie noch nicht, weshalb der Saisonauftakt in Sölden (24. Oktober) wohl zu früh kommt. Brignone hat in der Vergangenheit aber schon bewiesen, dass für sie andere Gesetze gelten.

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