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Österreichs Ski-Ass Manuel Feller. © APA / GEORG HOCHMUTH

Einfädler kommt Feller teuer zu stehen – Tonetti zufrieden

Manuel Feller droht eine Geldstrafe, Marcel Hirscher ist beeindruckt und bei den Südtirolern herrschen gemischte Gefühle vor: Hier gibt’s die Stimmen und Reaktionen zum Kitzbühel-Slalom.

Dieses Kitzbühel-Rennen wird Manuel Feller nicht gerne in Erinnerung behalten. Der Österreicher kam im ersten Slalom-Lauf zwar ins Ziel, wurde aber nachträglich disqualifiziert. Der Grund war ein Einfädler, den er laut eigenen Angaben nicht bemerkt habe. „Normal muss ich stehenbleiben, aber wenn ich es nicht merke, kann ich es nicht tun“, so Feller, „Ich kann jetzt nichts weiter tun als mich zu entschuldigen.“

Trotz der Entschuldigung blüht ihm nun eine Geldstrafe: Fädelt man ein und fährt trotzdem weiter, muss man laut Regeln 999 Schweizer Franken (880 Euro) bezahlen. „Das ist auch für uns viel Geld. Das ist zu Zahlen, werde ich es mit halt in Schladming wieder reinholen“, so Feller.

Lob an Jungstar Noel

Die erste Gams für Clement Noel. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Clement Noel gewann am Samstag eine Woche nach dem Torlauf-Klassiker in Wengen auch auf dem Ganslernhang. Vom schließlich zweitplatzierten Marcel Hirscher bekam er viel Lob zu hören. „Er fährt eine kürzere Linie als jeder andere im Moment“, erklärte der Österreicher. „Er ist definitiv die Zukunft dieser Disziplin“, sagte Noels Landsmann Alexis Pinturault , der in Kitzbühel auf dem dritten Platz landete.
Tonetti zufrieden, Mölgg nicht
Bestes Südtiroler Resultat heimste Riesentorlauf-Spezialist Riccardo Tonetti als 23. ein. „Ich bin glücklich, dass ich hier in Kitzbühel den zweiten Durchgang absolvieren durfte – das ist mir bisher noch nie gelungen. In der Entscheidung hätte ich mir aber etwas mehr erwartet. Sei es drum: Die Punkte nehme ich gerne mit.“

Bei Manfred Mölgg ist dagegen Rätselraten angesagt. „Mir gelingt es einfach nicht, im Rennen so zu fahren, wie im Training“, so der Enneberger, der im ersten Lauf ausgeschieden ist. Simon Maurberger , im zweiten Durchgang ausgeschieden, zurückgestiegen und mit 20 Sekunden Rückstand doch im Ziel angekommen, konnte seiner Leistung etwas Positives abgewinnen: „Schade wegen des Fehlers: Im zweiten Durchgang war ich davor und danach gut unterwegs.“

Den detaillierten Rennbericht gibt es hier.

Autor: det/apa

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