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Versteht die Welt nicht mehr: Manuel Feller. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Feller mit scharfer Kritik: „Weiß nicht, was die sich da denken“

Die Verhältnisse beim ersten Durchgang des olympischen Riesenslaloms ließen phasenweise zu wünschen übrig. Einige Athleten ließen ihrem Frust im Anschluss freien Lauf. Darunter befand sich auch ÖSV-Läufer Manuel Feller.

Auch wenn sich Feller nach Platz 7 im ersten Durchgang durchaus noch in Schlagdistanz auf die Medaillen befindet, haderte der Österreicher sehr mit den schwierigen Bedingungen. Heftiger Schneefall hatte die Sicht auf ein Minimum reduziert, auch die Piste selbst entwickelte sich zu einem wahren Abenteuer für die Athleten. Die für diese Winterspiele ungewöhnlichen Verhältnisse machten den ersten Lauf zu einem spektakulären Ereignis.


Ein Spektakel, auf welches Feller wohl verzichten hätte können. Die Bedingungen seien „grenzwertig, fast schon gefährlich“ gewesen. Besonders die Zieleinfahrt sei in einem desolaten Zustand gewesen. „Ich weiß nicht, was sie sich dabei denken. Wenn es die blaue Linie so schnell zuschneit, dass man sie nicht sieht, dann muss man das hinterfragen“, unterstrich der ÖSV-Techniker.

Entscheidung nur verschoben
In den Augen von Feller hätte das gesamte Rennen verschoben werden müssen. Angesichts der sich am Montag bessernden Verhältnisse, hätte eine Absage durchaus Sinn gemacht: „Vor allem, weil wir morgen wieder schönes Wetter haben werden.“

Der Österreicher hatte ordentlich zu kämpfen. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Den Wünschen des 29-Jährigen wurde nicht nachgekommen. Jedoch musste der Start des zweiten Durchgangs zwischenzeitlich verschoben werden. Ab 8 Uhr stürzen sich die Techniker in Yanqing erneut Richtung Zielraum. Ob die Bedingungen den Anforderungen von Feller gerecht werden, bleibt dabei noch abzuwarten.

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