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Auf und neben der Erta-Piste ist bereits vieles angerichtet.

FIS gibt grünes Licht: Weltcup am Kronplatz kann kommen

Es fehlen nur noch acht Tage bis zur 6. Auflage des Damen-Riesentorlaufs in St. Vigil am Enneberg. Nun wurde auch der letzte Prüfstein in Hinblick auf den erstmaligen Weltcup-Doppelpack gemeistert.

Der internationale Skiverband hat am Wochenende auf der Erta-Piste eine letzte Schneekontrolle durchgeführt und definitiv grünes Licht erteilt. Die weltbesten Riesentorläuferinnen jagen also wieder die begehrte Siegerkrone, wobei Mikaela Shiffrin auch noch die Chance hat, den alleinigen Weltcup-Siegerrekord zu fixieren. Und das gleich doppelt.


Denn die Nachricht ist nur wenige Tage alt: In diesem Jahr wird es auf der Erta gleich zwei Weltcup-Riesentorläufe geben, nachdem am 25. Jänner ein Rennen aus Tschechien übernommen wird. Erstmals wird somit am Kronplatz an zwei Tagen gefahren.

Seit dem 10. Januar verbringen Pistenchef Daniele Clara und sein Team ihre Tage (und teilweise auch Nächte) auf der Erta-Rennpiste in St. Vigil. Seit nunmehr 7 Jahren ist es ihre Aufgabe, für faire Rennbedingungen zu sorgen. „Jedes Jahr wissen wir, dass uns eine harte, aber spannende Arbeit erwartet. Die Wetterbedingungen sind immer unterschiedlich, die Temperaturen und alle anderen äußeren Einflüsse auch, sodass das Endergebnis nie von vornherein feststeht“ so Clara, der für die Piste verantwortlich ist.

„Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff.“ Rennleiter Klaus Kastlunger

Am Sonntag haben sich die FIS-Verantwortlichen der Damenrennen bei Daniele Clara und Rennleiter Klaus Kastlunger über die aktuelle Situation erkundigt und gute Nachrichten erhalten. „Zum heutigen Tag können wir für alle Athletinnen faire Rennbedingungen garantieren. Am Anfang der Saison wurde richtig beschneit, jetzt fehlt nur noch der Feinschliff und die mobilen Strukturen für Start und Ziel“, so der Rennleiter.

Die Schneekontrolle ist somit positiv verlaufen, während die Piste bis diesen Mittwoch für die „normalen“ Skifahrer und für junge Athleten offen bleibt. Aktuell trainieren auch viele Nationalmannschaften sowohl auf der Rennstrecke, als auch auf ihrer neuen Zwillingspiste Soréga, wie etwa Italien, Polen, Slowenien, die USA mit Shiffrin, die Slowakei mit Petra Vlhova und Albanien mit der jungen Lara Colturi.

Das Sahnehäubchen erhält die Erta dann am 20. oder 21. Jänner, sobald das Pistenteam mit dem Eisbalken antritt, um die Strecke mit Wasser zu härten. Danach herrscht Ruhe bis zum ersten der beiden Renntage am Dienstag, 24. Jänner.

Bis zu 15.000 Zuschauer

Nach zwei Jahren, die von Einschränkungen gesundheitlicher Art geprägt waren, stellt sich in diesem Jahr das Problem nicht mehr. „Wir gehen davon aus, dass uns wieder 10.000-15.000 Zuschauenr besuchen werden, darunter 1.000 geladene Gäste in der VIP-Zone“, so OK-Chef Danny Kastlunger.

Am ersten Renntag, dem Dienstag, startet der erste Durchgang um 10.30 Uhr, der zweite um 13.30 Uhr. Am Dienstagabend findet am Brunecker Rathausplatz die Siegerehrung und die Startnummernzuweisung des zweiten Rennens statt. Beginn ist um 18 Uhr. Am Mittwoch bleiben die Rennzeiten gleich wie am Vortag.




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