L Ski Alpin

Die Top-3 von Alta Badia: Faivre, Hirscher und Eisath (v. l.; Foto: Griessmair) Erstmals am "Stockerl": Florian Eisath (Foto: Griessmair) Manfred Mölgg machte im zweiten Durchgang vier Plätze gut (Foto: Pentaphoto)

Florian Eisath rast in Alta Badia zu seinem ersten Podestplatz

Besser hätte der Riesentorlauf in Alta Badia aus Südtiroler Sicht nicht enden können: Teufelskerl Florian Eisath erwischte bei seinem Heimrennen zwei Traumläufe und stieg als Dritter zum ersten Mal in seiner Karriere auf ein Weltcup-Podest. Den Sieg holte sich der Österreicher Marcel Hirscher.

Was Eisath im Training immer wieder gelang, setzte der Eggener in Alta Badia zum ersten Mal in einem Weltcuprennen um: Der 32-jährige Routinier brachte zwei von oben bis unten fehlerlose Läufe ins Ziel und zeigte allen, dass er auch mit den allerbesten Riesentorläufern der Welt mithalten kann. Einzig der Österreicher Marcel Hirscher (vierter Alta-Badia-Sieg in Folge)und Mathieu Faivre aus Frankreich boten den beherzten Fahrten Eisaths Paroli und waren schneller als der Südtiroler.

Nach dem Rennen strahlte Eisath übers ganze Gesicht und konnte sich im ORF-Interview einen kleinen Scherz nicht verkneifen. „Ich habe nicht gedacht, dass ich es einmal bei euch zu einem Interview schaffe“, witzelte Eisath. Der Eggener wusste aber auch, dass das Resultat nicht von ungefähr kommt: „Die bisherigen Resultate sprechen zwar nicht dafür, aber ich weiß, dass ich schnell fahren kann. Im Training habe ich häufig schnelle Teilzeiten, nun ist mit hier endlich alles aufgegangen. Das alles im 100. Weltcuprennen vor eigenem Publikum – es gibt eigentlich nichts Schöneres.“


De Aliprandini starker Siebter – auch Mölgg punktet

Mit Luca De Aliprandini konnte ein zweiter „Azzurro“ in Alta Badia auf ganzer Linie überzeugen. Der 26-jährige Italiener machte mit einem fulminanten zweiten Lauf sieben Ränge gut und beendete das Rennen an siebter Stelle. Auch Manfred Mölgg arbeitete sich in der Entscheidung etwas nach vor: Der Enneberger – 21. nach dem ersten Durchgang – wurde am Ende17.

Die restlichen vier Südtiroler, Riccardo Tonetti, Simon Maurberger, sowie Hannes und Alex Zingerle, schafften hingegen nicht die Qualifikation für den zweiten Durchgang.


FIS Weltcup Ski Alpin in Alta Badia (ITA) – Endstand Riesentorlauf der Herren:

1. Marcel Hirscher (AUT) 2:32.89 Minuten
2. Mathieu Faivre (FRA) +0.71
3. Florian Eisath (ITA/Eggen) +1.10
4. Zan Kranjec (SLO) +1.90
5. Manuel Feller (AUT) +1.91
6. Felix Neureuther (GER) +2.13
7. Luca De Aliprandini (ITA) +2.15
8. Henrik Kristoffersen (NOR) +2.25
9. Stefan Luitz (GER) +2.93
10. Justin Murisier (SUI) +3.05

17. Manfred Mölgg (ITA/St. Vigil i. E.) +3.69

Nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert:
38. Andrea Ballerin (ITA) +3,26
39. Riccardo Tonetti (ITA/Bozen) +3,29
41. Simon Maurberger (ITA/St. Peter im Ahrntal) +3,35
47. Hannes Zingerle (ITA/Stern im Gadertal) +4,33
51. Alex Zingerle (ITA/Stern im Gadertal) +5,90

Autor: sportnews

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