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Fuhr auf Platz 3: Karoline Pichler. © Leo Mair

Ganz stark: Karoline Pichler rast im Sarntal aufs Podest

Dass sich Karoline Pichler im Super-G heuer besonders wohlfühlt, wurde in den letzten Wochen immer wieder ersichtlich. Am Freitag hat die Petersbergerin ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Während die Welt des Wintersports gebannt nach Peking blickt, wo am Freitag die Olympischen Spiele eröffnet werden, sorgt Karoline Pichler im beschaulichen Sarntal für ein Erfolgserlebnis. Die 27-Jährige hat im zweiten Europacup-Super-G in Reinswald aufgetrumpft und sich Platz 3 geholt.


Damit hat Pichler einmal mehr gezeigt, dass sie sich im Super-G pudelwohl fühlt. Ihr bestes Weltcupergebnis erzielte sie heuer ebenfalls in dieser Disziplin, als sie in St. Moritz 19. wurde. Nun hat es im Europacup sogar mit dem ersten Saisonpodest geklappt. Für Pichler war es der insgesamt 13. Stockerlplatz in der zweitwichtigsten Rennserie nach dem Weltcup, letztmals schaffte sie es im März 2021 beim Super-G im Fassatal unter die Top 3, als sie Zweite wurde.

Das Podest: Von links Christina Ager (2.), Franziska Gritsch (1.) und die drittplatzierte Karoline Pichler (Foto: Richard Kröss). © RICHARD KROSS


Die Petersbergerin musste sich am Freitag nur zwei Österreicherinnen geschlagen geben. Die weltcuperfahrene Franziska Gritsch machte auf der Schöneben-Piste den Doppelpack perfekt und holte sich nach ihrem Triumph am Donnerstag auch am Freitag den Sieg. Schlussendlich war Gritsch 8 Hundertstelsekunden schneller als ihre Landsfrau Christina Ager, Karoline Pichler liegt 0,19 Sekunden zurück. Überhaupt war der zweite Super-G durch knappe Zeitabstände charakterisiert, denn die ersten 16 Klassierten lagen innerhalb einer Sekunde.

Zufrieden, aber auch selbstkritisch

Mit Roberta Melesi (6.) und Monica Zanoner (7.) fuhren zwei weitere Rennläuferinnen der italienischen Nationalmannschaft in die Top Ten. Erfreulich auch der 13. Platz der Grödnerin Teresa Runggaldier.

Karoline Pichler meint zu ihrem Podestplatz: „Heute bin ich zufriedener als gestern. Ich habe mich besser auf das Rennen eingestellt, bin relativ fehlerfrei geblieben. Trotzdem bin ich immer noch zu aggressiv gefahren. Ich habe schon während der Fahrt gemerkt, dass ich zu hart unterwegs bin. Aber wie gesagt eben ohne Fehler und dadurch bin ich näher dabei.“

Europacup, Super-G im Sarntal

Pos.NameLandZeit
1.Franziska GritschAUT1.15,26 min
2.Christina AgerAUT+0,08
3.Karoline PichlerITA/Petersberg+0,19
4.Elisabeth ReisingerAUT+0,22
5.Jonna LuthmanSWE+0,28
6.Roberta MelesiITA+0,31
7.Monica ZanonerITA+0,40
8.Lena WechnerAUT+0,42
9.Katrin Hirtl-StanggassingerGER+0,61
10.Vanessa NussbaumerAUT+0,63

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Hermann Zanier [melden]

Fräulein POichler hat eine wunderbare Technik, darauf kann man gut aufbauen; viel arbeiten, damit die Bewegungen auch im Traum passen

04.02.2022 15:00

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