L Ski Alpin

Schwerer Sturz von Cornelia Hütter. © KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Wilder Ski-Sturz: „Blaue Flecken und ein gebrochenes Herz“

Die zweite Abfahrt von Crans Montana am Sonntag wurde von einem schweren Sturz überschattet. Nun meldet sich die Betroffene zu Wort.

Als Skifahrerin muss man einiges aushalten können. Cornelia Hütter weiß das ganz genau. In ihrer Karriere erlitt sie schon mehrere schwere Verletzungen, darunter drei Kreuzbandrisse. Am Sonntag schrammte sie in der zweiten Abfahrt von Crans Montana am nächsten Drama vorbei. Nur wenige Meter vor dem Ziel kam die Österreicherin zu Sturz und schlug mit dem Kopf voraus auf die pickelharte Piste auf. Hütter schlitterte über die Ziellinie, konnte dort aber von selbst wieder aufstehen.


Trotzdem musste die 29-Jährige, die am Tag zuvor noch auf Rang 3 gerast war, ins Krankenhaus gebracht werden, wo eine leichte Gehirnerschütterung, ein Schleudertrauma sowie eine Läsion des rechten Seitenbandes im Knie diagnostiziert wurde. Somit muss Hütter eine Pause einlegen, allerdings hofft sie, beim Weltcupfinale Mitte März wieder dabei sein zu können.


Auf Social Media postete sie am Montagabend ein Foto, auf dem ihre Schürfwunden im Gesicht zu sehen sind. „Knocked out“, schrieb die dreifache Weltcupsiegerin. „Gedächtnislücken, blaue Flecken und ein gebrochenes Herz. Jetzt heißt es warten auf die Ergebnisse der letzten Checks“, lauten die emotionalen Worte der Österreicherin. Diese Ergebnisse sind glücklicherweise nicht dramatisch ausgefallen, weshalb Conny Hütter dieses Mal wirklich Glück im Unglück hatte.

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