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Im olympischen Fokus: Sofia Goggia. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Gefährliche Schönheit – Die Stimmen zum Abfahrtstraining

Die Abfahrtspiste von Yanqing verbirgt so manche tückische Überraschung und hinterlässt bei den Ski-Assen bleibenden Eindruck. Während sich Sofia Goggia über ein gelungenes Comeback auf dem Schnee freuen durfte, haderte eine andere Azzurra noch mit den Bedingungen.

Mit einem Blitz-Comeback meldete sich die Dominatorin der Speed-Disziplinen zurück. Für Sofia Goggia war das erste von drei Abfahrtstrainings wahrlich ein besonderer Anlass, verzichtete die Azzurra doch auf ihren Start beim olympischen Super G. Da die Piste unbekanntes Terrain sei, hätte eine dortige Teilnahme aufgrund des verborgenen Risikos zur Lotterie werden können.


„Ich habe unglaubliche Fortschritte gemacht, aber es braucht seine Zeit“, unterstrich Goggia. „Es war wichtig, die Abfahrt zu machen, einen konstruktiven Ansatz zu haben. Nichts ist unmöglich.“ Ob sie am Dienstag in der Olympia-Abfahrt um Gold mitfahren kann, ließ die Bergamaskin noch offen. Eine kleine Spitze ließ sie sich jedoch entlocken: „Ich bin nicht langsam. Mal sehen.“

Brignone ist sich unsicher – Delago mit Vorfreude
Federica Brignone, die im Riesenslalom noch Silber erobern konnte, zeigte sich angesichts der Verhältnisse noch etwas unsicher. Nach ihrem siebten Platz im Super G, will die Azzurra die Enttäuschung wiedergutmachen. Dafür müsste sie aber die Piste verinnerlichen, bislang beißt sie sich daran aber noch die Zähne aus. „Ich weiß noch nicht, ob ich mit der Piste auf einer Wellenlänge bin“, lautete Brignones Fazit. Sie wolle in den kommenden Trainingsfahrten aber dennoch alles in die Abfahrt investieren.

Nadia Delago war am Samstag das Versuchskaninchen. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Nadia Delago konnte der Olympia-Strecke hingegen etwas Positives abgewinnen. Die Südtirolerin konnte ihre erste Trainingsfahrt sogar genießen: „Die Strecke ist sehr schön, einfacher als es schien: Der Schnee ist sehr schön und ich habe es so genossen.“ Dass sie mit der Startnummer 1 den Lauf eröffnen musste, hatte sie jedoch etwas gestört. Nichtsdestotrotz gelang ihr ein solider Lauf auf Rang 15.

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