L Ski Alpin

Strahlt mit der Sonne um die Wette: Mikaela Shiffrin. © ANSA / URS FLUEELER

Gesamtweltcupsieg: Shiffrin ist zurück auf dem Thron

Mikaela Shiffrin hat zwei schwierige Jahre hinter sich – was das Sportliche, vor allem aber was das Private betrifft. Nun ist die US-Amerikanerin zurück auf dem großen Ski-Thron: Am Donnerstag gewann sie den Gesamtweltcup!

Von:
Thomas Debelyak

Vor zwei Jahren kam Mikaela Shiffrins Vater bei einem Haushaltsunfall ums Leben. Für den Ski-Superstar brach damals eine Welt zusammen. „Mika“ brauchte Monate, um im Leben und auch auf der Piste wieder Fuß zu fassen. Ihre Comebacksaison 2020/21 gestaltete sich als schwierig, die Musik spielten im Vorjahr andere.


Erst heuer bekamen die Fans, zumindest phasenweise, wieder die alte Mikaela Shiffrin zu sehen – auch wenn die Olympischen Spiele zu einer herben Enttäuschung wurden (keine einzige Medaille). Aber Mikaela wäre nicht Mikaela, wenn sie nicht auch diesen Flop weggesteckt hätte. Nun ist klar: Shiffrin hat sich den Gesamtweltcupsieg geschnappt – zum bereits vierten Mal nach 2016/17, 2017/18 und 2018/19.

14 Podestplätze in allen Disziplinen
Die 27-Jährige aus Vail landete am Donnerstag im finalen Super-G auf Platz 2. Weil ihre ärgste Konkurrentin Petra Vlhova keine Punkte sammelte, ist Shiffrin zwei Rennen vor Schluss nicht mehr zu verdrängen vom ersten Platz.

Shiffrin landete im Super-G auf Platz 2. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON


Die Zahlen von „Mika“ sind beeindruckend: In ihren 215 Weltcuprennen durfte sie 119 Mal aufs Stockerl steigen, 74 Mal davon ganz nach oben. In der heurigen Saison gelangen der Freundin von Aleksander Aamodt Kilde 14 Podestplätze, die sie in vier verschiedenen Disziplinen (Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf, Slalom) einheimste – eine würdige Gesamtweltcupsiegerin also.

Die kleine Kristallkugel im Super-G ging an Federica Brignone, das stand jedoch schon vor Rennbeginn fest. Verständlich also, dass am Donnerstag die Luft draußen war. Die Aostanerin musste sich mit Platz 19 begnügen. Sofia Goggia verzichtete auf einen Start. Gewonnen wurde der letzte Super-G von der Norwegerin Ragnhild Mowinckel, dahinter folgen Shiffrin und die Schweizerin Michelle Gisin. Südtirolerin war keine am Start.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.
Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen Sie Ihre Daten: Die Eingabe von Adresse, Ort, PLZ & Telefon ist verpflichtend, um einen Kommentar absenden zu können.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH