
Giovanni Franzoni ließ sein Können wieder aufblitzen. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE
Giovanni Franzoni jubelt in Courchevel
Giovanni Franzoni hat bei der Weltcup-Abfahrt in Courchevel (Frankreich) sein Talent einmal mehr aufblitzen lassen. Der junge Italiener verpasste dabei nur knapp seinen nächsten Sieg.
13. März 2026
Von: dl
Es ist schon ein Märchen, das Giovanni Franzoni in dieser Saison schreibt. Vor diesem Winter stand der 24-Jährige aus Manerba am Gardasee noch nie auf einem Weltcup-Stockerl. Am Freitag heimste Franzoni bei herrlichen Bedingungen im WM-Ort von 2025 und Olympia-Standpunkt von 2030 sein mittlerweile insgesamt fünftes Podium ein. Zudem gab es bei Olympia in Bormio noch Abfahrts-Silber.
Der große Aufsteiger dieser Saison verpasste seinen dritten Weltcup-Sieg nur um neun Hundertstelsekunden und wurde Zweiter. Der Sieg auf der anspruchsvollen Abfahrt ging an den erfahrenen Österreicher Vincent Kriechmayr. Der 34-Jährige gewann zum ersten Mal im Jahr 2026, das für Kriechmayr bis dato nicht optimal verlaufen war. Das Podest komplettierte Marco Odermatt, der zum dritten Mal in Folge den Abfahrtsweltcup gewann.
Vincent Kriechmayr schnappte Franzoni den Sieg weg. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE
Der Kastelruther Florian Schieder schied nach einem Fahrfehler im Mittelteil aus, weil er bei einem Schwungansatz das Timing verpasste und somit auch das nächste Tor. Dasselbe Schicksal ereilte den Schweizer Olympia-Helden Franjo Von Allmen. Der Ultner Dominik Paris erwischte hingegen eine fehlerhafte Fahrt und landete auf Rang 15, der Gaiser Christof Innerhofer belegte Platz 19.
Am Samstag und Sonntag stehen beim Speed-Wochenende in den französischen Alpen noch zwei Super-Gs (11.00/10.45 Uhr) auf dem Programm. Anschließend geht es zum Weltcup-Finale nach Lillehammer (Norwegen).
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)