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Giovanni Franzoni bei der Hundschopfkante in Wengen. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

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Giovanni Franzoni bei der Hundschopfkante in Wengen. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Giovanni Franzonis Sternstunde in Wengen

Giovanni Franzoni hat sich beim Super-G in Wengen seinen ersten Weltcup-Sieg gesichert. Damit hat der junge Italiener für seine erste große Sternstunde gesorgt.

Er gilt in Italien schon lange als riesiges Talent. Doch im Konzert der Großen, sprich im Weltcup, blieb Franzoni bis zu seinem dritten Platz vor knapp einem Monat beim Super-G in Gröden der ganz große Sprung nach vorn bislang verwehrt. Am Freitag hat der 24-Jährige aus Manerba am Gardasee in Wengen einen draufgelegt und sich den Sieg am Lauberhorn gekrallt.


Bereits bei den beiden Abfahrtstrainings war Franzoni am Fuße des Lauberhorns der mit Abstand Schnellste. Im Super-G hat der technisch versierte Azzurro nun bewiesen, zu was er mittlerweile imstande ist. Der Allrounder nutzte die Startnummer 1 perfekt aus und war vor allem im Kernen- und Ziel-S eine Klasse für sich. Damit manövriert sich Franzoni allmählich auch zu den Geheimfavoriten für Olympia in Bormio.

Giovanni Franzoni feierte seinen ersten Sieg. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Giovanni Franzoni feierte seinen ersten Sieg. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF


Auf einem nicht gerade anspruchsvollen Super-G-Kurs mit Start oberhalb der Hundschopfkante wurde der Österreicher Stefan Babinsky überraschenderweise Zweiter. Für den 29-Jährigen war es der erste Podestplatz im Weltcup. Franzoni und Babinsky verwiesen die fehlerhaften Top-Favoriten aus der Schweiz, Franco von Allmen und Marco Odermatt, auf die Plätze drei und vier.

Paris verhindert Sturz

Der angeschlagene Dominik Paris schied bereits im oberen Streckenteil aus. Der Ultner rutschte auf der eisigen Strecke aus, vermied allerdings einen Sturz. Anschließend griff sich Paris wieder kurz an seinen lädierten Knöchel, öffnete seine Skischuhe und fuhr eigenständig ins Ziel. Verletzt sollte sich Paris am Freitag also nicht haben.

Dominik Paris gab im Ziel Entwarnung. © ANSA / PETER SCHNEIDER

Dominik Paris gab im Ziel Entwarnung. © ANSA / PETER SCHNEIDER


Die weiteren Südtiroler Christof Innerhofer und Florian Schieder belegten die Plätze 21 und 25. Weiter geht es in Wengen am Samstag (12.30 Uhr) mit der längsten Abfahrt im Ski-Zirkus. Abgeschlossen wird das Lauberhorn-Wochenende dann am Sonntag (10.00/13.00) mit dem Slalom.

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