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Die Organisatoren mit LH Arno Kompatscher (3. von rechts) Auch Fisi-Präsident Flavio Roda war bei der Pressekonferenz dabei

Gröden und Alta Badia: Vier Tage Skispektakel pur

In drei Wochen ist es soweit: Dann blickt die Skiwelt für ein Wochenende wieder auf Südtirol. Vom 16. bis 19. Dezember sind Gröden und Alta Badia einmal mehr Stationen des Weltcups. Am Freitag wurde das Event von den Organisatoren im Hotel Laurin in Bozen vorgestellt.

Eröffnet wird das viertägige Skispektakel am Freitag und Samstag, 16. und 17. Dezember mit dem Super-G und der Abfahrt auf der Saslong in Gröden. Ein besonderes Highlight, das auch heuer wieder einiges zu bieten hat. „Wir haben zwei schwierige Jahre hinter uns, in denen uns das Wetter eigentlich nie richtig geholfen hat. Nichtsdestotrotz waren wir immer imstande, die Rennen auszutragen“, so Rainer Senoner, Präsident des Saslong Classic Club. „Das bedeutet, dass das Komitee auch in schwierigen Zeiten gut arbeitet. Heuer dürfte alles ein bisschen ruhiger werden, da die Piste schon zu gut 80 Prozent eingeschneit ist. Außerdem werden die Athleten heuer auf einer völlig neuen Saslong fahren. Die Arbeiten zur Verbreiterung der Piste, die bereits vor 16 Jahren begonnen haben, wurden heuer endgültig fertiggestellt. Es ist also alles angerichtet für zwei tolle Rennen.“


Parallel-Riesentorlauf als Highlight in Alta Badia

Am 18. und 19. Dezember rücken dann auf der Gran Risa in Abtei (Badia) die Technikerbewerbe in den Vordergrund. Zuerst geht der klassische Riesentorlauf über die Bühne, danach kommt es, wie schon 2015, zum Parallel-Riesentorlauf, der sich im Vorjahr bewährt hat. „Der Parallel-Riesentorlauf war ein Griff ins Glück“, so OK-Präsident Marcello Varallo. „Im Vorjahr haben wir das zum ersten Mal ausprobiert und dachten zunächst, es sei ein Schuss ins Leere. Doch am Ende wurde es ein denkwürdiger Bewerb, bei dem der Zuspruch riesig war und der von tausenden Personen verfolgt wurde.“


Südtiroler Ski Trophy

Die größte Neuigkeit in diesem Winter ist die Weltcup Ski Trophy: Jener Athlet, der in den vier Südtiroler Rennen die meisten Fis-Punkte sammelt, wird mit dieser speziellen Trophäe und einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet. Die Idee dafür stammte von Landeshauptmann Arno Kompatscher, umgesetzt wurde das Vorhaben von der IDM.


Immer ein Spektakel

Auch Fisi-Präsident Flavio Roda war bei der Pressekonferenz anwesend und fand nur lobende Worte. "Gröden und Alta Badia sind zwei der wichtigsten Stationen im Weltcup, die Qualität und Spektakel stets garantieren."

SN/pg/td



Autor: sportnews

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