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Giovanni Franzoni musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. © Pentaphoto

Sturz in Wengen: Italiens Ski-Supertalent hat's erwischt

Im Super-G von Wengen hat es gleich mehrere Stürze gegeben. Einer davon nahm ein übles Ende. Erwischt hat es ein großes Ski-Talent Italiens.

Christof Innerhofers spektakulärer Sturz am Freitag in Wengen schlug hohe Wellen. Doch der Gaiser hatte Glück im Unglück: Obwohl er kopfüber im Netz hängen geblieben ist, trug der Routinier keine Verletzung davon. Schlimm erwischt hat es dagegen Innerhofers jungen Teamkollegen Giovanni Franzoni.


Der 21-Jährige aus Manerba am Gardasee ging kurz nach Innerhofer auf die Piste und kam an fast exakt derselben Stelle zu Sturz. Obwohl dieser Abflug nicht spektakulär aussah, hat sich Franzoni offenbar schwer verletzt. Der Youngster musste vom Helikopter geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden.

Zunächst wurde eine Knieverletzung vermutet. Ersten Informationen zufolge soll es sich aber um eine Muskelverletzung im Oberschenkel handeln. In welchem Ausmaß, das müssen die Untersuchungen jetzt zeigen. Franzoni wird in den nächsten Stunden nach Mailand reisen, um sich von den FISI-Ärzten durchchecken zu lassen.

Mehrfacher Juniorenweltmeister

Giovanni Franzoni zählt zu den großen Zukunftshoffnungen in Italiens Ski-Szene. Bei Junioren-Weltmeisterschaften gewann der Athlet aus der Provinz Brescia drei Goldmedaillen (Super-G, Abfahrt, Alpine Kombination) sowie je eine Silber- und Bronzemedaille (Riesenslalom und Super-G). Im Weltcup sollte Franzoni nun behutsam für die Zukunft aufgebaut werden, vor dem Jahreswechsel heimste er in Bormio als 22. sein bis dato bestes Ergebnis ein. Nun jedoch der Sturz-Schock.

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