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Manfred Mölgg hat sein bestes Saison-Ergebnis eingefahren. © AFP / FABRICE COFFRINI

Gutes Gefühl bei Mölgg, Ärger bei Vinatzer

Nach dem Slalom in Adelboden waren die Gefühlslagen bei den Südtiroler Ski-Assen unterschiedlich. Bei Routinier Manfred Mölgg herrschte Freude vor, während Youngster Alex Vinatzer haderte.

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat es in der Karriere des Manfred Mölgg ein Schock-Erlebnis gegeben: Im Riesentorlauf von Adelboden verdrehte sich der Routinier das Knie und riss sich das Kreuzband. Die Ski-Welt rätselte, ob der damals 37-Jährige überhaupt noch einmal Rennen fahren wird. Mölgg zeigte in den folgenden Monaten sein Kämpferherz, wollte nach dieser schweren Verletzung unbedingt wieder zurückkommen und hat am Sonntag erneut einen guten Schritt gemacht: Ausgerechnet in Adelboden heimste „Manni“ sein bisher bestes Saisonergebnis ein, nämlich einen 14. Platz.


„Heute hatte ich lange Zeit ein gutes Gefühl, nur im Finish ist mir etwas die Kraft ausgegangen“, wird der Enneberger auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes zitiert. „Ich fahre zurzeit gut Ski, mir fehlt nur ein bisschen die Kraft und das Selbstvertrauen. Nichtsdestotrotz war das heute ein sehr schönes Rennen, auf das man aufbauen kann.“

>>> Hier gibt es den ausführlichen Rennbericht <<<

Zuletzt waren die Techniker Italiens in die Kritik geraten. „Es ist ein Moment, in dem die Mannschaft nicht das abruft, was sie eigentlich kann. Wir müssen aber ruhig bleiben, weiter an uns arbeiten und dann zeigen, was wir wirklich wert sind. Ich denke, das wird uns auch gelingen.“

Vinatzer im Einfädler-Pech
Im Slalom ruhen die Hoffnungen der Azzurri zurzeit auf Alex Vinatzer. Im neuen Jahr ist der Youngster aus Gröden jedoch noch nicht vom Glück verfolgt: Sowohl in Zagreb als auch am Sonntag in Adelboden schaffte es Vinatzer wegen Einfädler nicht in die Wertung. „Dieses Mal habe ich den Einfädler nicht bemerkt“, erklärt der 21-Jährige, der erst nachträglich disqualifiziert wurde.

„Solche Einfädler sind einfach nur ärgerlich. Ich muss an mir arbeiten. Es ist nicht sehr schön, 2 Mal hintereinander einzufädeln. Schade, trotzdem muss ich nun nach vorne schauen und für Wengen wieder das Feeling von Alta Badia und Madonna di Campiglio finden.“

Autor: det

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