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Marte Monsen hat sich verletzt. © Social Media

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Marte Monsen hat sich verletzt. © Social Media

„Hättet die Andere sehen sollen“: Ski-Ass nimmt Sturz mit Humor

Die Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana wurde von den schweren Stürzen von Lindsey Vonn und Marte Monsen überschattet. Letztere meldete sich tags darauf in den sozialen Medien zu Wort, präsentierte ihre Wunden und zeigte dabei Humor.

Schwierige Wetter- und Pistenverhältnisse machten den Athletinnen am Freitag zu schaffen. Nachdem schon Nina Ortlieb mit der Nummer 1 das Ziel nicht erreicht hatte, schlug auch Monsen in die Fangzäune ein. Die 26-Jährige verlor beim harten Aufprall den Helm und musste mit dem Akia abtransportiert werden. Der Norwegerin gehe es den Umständen entsprechend aber gut, wie sie am Samstag auf den sozialen Medien mitteilte.


„Habe gestern das Netz getestet, würde es nicht empfehlen“, schrieb Monsen. „Ich habe derzeit mit einer Gehirnerschütterung zu kämpfen und muss mich erst ausruhen, bevor ich allen antworten kann. Nun fahre ich nach Hause, wo ich mich weiteren Untersuchungen an meinem rechten Knie unterziehen werde, um festzustellen, wann ich wieder fahren kann.“ Zudem postete sie ein Bild von ihren Schürfwunden und kommentierte: „Ihr hättet die andere sehen sollen.“

Die Zeit drängt

Angesichts der Verletzungen erscheint ein Start bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo nicht möglich, zumal das erste Abfahrtstraining schon am kommenden Donnerstag auf der Olimpia delle Tofane auf dem Programm steht. Umso bitterer: Für Monsen, die sich von einer Riesentorläuferin zu einer Speed-Spezialistin entwickelt hat, wären es die ersten Winterspiele ihrer Karriere gewesen.

Marte Monsen kann schon wieder lachen.

Marte Monsen kann schon wieder lachen.


Monsen ist in diesem Jahr so gut in Form wie noch nie zuvor: Sowohl bei der Abfahrt in Tarvisio als auch bei jener in St. Moritz wurde sie Neunte. Neben Kajsa Vickhoff Lie ist sie die einzige norwegische Speed-Fahrerin, die für Olympia nominiert wurde.

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