
Der Franzose musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Helikopter-Einsatz: Schlimmer Sturz in Kitzbühel
Das zweite Abfahrtstraining in Kitzbühel ist von einem heftigen Sturz überschattet worden. Ein Franzose musste mit dem Helikopter ins Krankenhaus gebracht werden.
21. Januar 2026
Von: det
Die Streif in Kitzbühel gilt als die berühmteste Abfahrtspiste der Welt – doch sie ist auch eine der brutalsten. Im zweiten Training am Mittwoch kam es zu einem folgenschweren Unfall. Der Leidtragende war der Franzose Ken Caillot.
Was war passiert? Der Skifahrer aus Val d'Isère war auf der Streif in hohem Tempo unterwegs, als ihm vor der Mausefalle ein Fehler unterlief. Dadurch wurde der 27-Jährige ausgehoben und durch die Luft geschleudert. Nach dem harten Aufprall blieb Caillot zunächst auf der Strecke liegen, konnte sich nach Eintreffen der Rettungskräfte aber aufsetzen und mit den Sanitätern kommunizieren.
Entwarnung am Abend
Der Franzose, der bislang zwölf Mal im Weltcup gestartet ist, wurde anschließend mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Von dort aus kam am Abend glücklicherweise Entwarnung: Nach umfangreichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich Caillot keinerlei schwere Verletzungen zugezogen hat.Trotzdem besonders tragisch: Wie das Portal Le Dauphiné berichtet, war Cyprien Sarrazin als Zuschauer in Kitzbühel und erlebte den Sturz und die bangen Szenen an der Piste hautnah mit. Der Ski-Superstar war im Dezember 2024 in Bormio schwer gestürzt, zog sich eine schwere Kopfverletzung zu und überlebte nur mit viel Glück.
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