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Schwer verletzt: Anna Veith. © APA / BARBARA GINDL

Hiobsbotschaft für Anna Veith: Saison-Aus

Die österreichische Skirennläuferin Anna Veith hat sich beim Training in Pozza di Fassa einen Kreuzbandriss zugezogen. Damit ist die Saison für die 29-Jährige beendet.

„Sie ist nicht gestürzt, hat ganz normal Riesentorlauf trainiert. Mehr können wir erst nach der Diagnose der Ärzte sagen“, sagte ÖSV-Sprecherin Ursula Hoffmann noch vor wenigen Stunden. Mittlerweile ist die Diagnose der Mediziner klar – und sehr bitter: Kreuzbandriss und das damit verbundene Saison-Aus.

Verheerender Schlag während der Fahrt

Veith hat sich die Verletzung nicht bei einem Sturz, sondern bei einem Schlag während der Fahrt zugezogen. In der Folge stoppte die Salzburgerin das Training und wurde zu weiteren Untersuchungen in das Klinikum Hochrum gebracht. Dort wurde ein Riss des Kreuzbandes im rechten Knie diagnostiziert.

Bereits 2015 hatte sich Veith (damals hieß sie noch Anna Fenninger) eine schwere Knieverletzung zugezogen. Damals war sie beim Training in Sölden gestürzt und sich dabei einen Kreuzband- und einen Innenbandriss zugezogen. Zudem war die Patellasehne gebrochen. Damals wie heute betroffen: das rechte Knie. Trotz ihrer Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in PyeongChang kam Veith nach dieser schweren Verletzung nie mehr auf jedes Niveau zurück, auf dem sie vorher war.

Damit verliert das ÖSV-Damenteam innerhalb von wenigen Tagen die zweite Läuferin. Die Tirolerin Stephanie Brunner hatte sich, ebenfalls beim Training in Pozza di Fassa, schwer am Knie verletzt.

Autor: cst

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