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Marcel Hirscher hat den Riesentorlauf in Alta Badia seit 2013 immer gewonnen.

Hirscher bleibt der König der Gran Risa

Der Salzburger Marcel Hirscher hat den Riesentorlauf von Alta Badia dominiert. Noch nie hatte ein Gran-Risa-Sieger einen so großen Vorsprung. Luca De Aliprandini hat ein Debakel für die „Azzurri“ mit einem starken zweiten Lauf abgewendet.

Es ist beeindruckend: Seit 2013 heißt der Sieger des Riesentorlaufs in Alta Badia immer Marcel Hirscher. Der Österreicher feierte im Gadertal seinen 61. Weltcupsieg und das in unnachahmlicher Manier. Bereits im ersten Lauf legte Hirscher den Grundstein für den Sieg, im zweiten Lauf gab er sich keine Blöße mehr und gewann am Ende mit 2,53 Sekunden Vorsprung (so einen Vorsprung gab es in Alta Badia noch nie) auf Thomas Fanara. Der Franzose lag bei Halbzeit nur auf dem 14. Platz – unglaublich!

Hirscher jubelt im Ziel über seinen Riesenvorsprung – das freut auch den Kameramann.


Dritter wurde ebenfalls ein Franzose. Alexis Pinturault war um drei Hundertstel schneller als der Nordtiroler Manuel Feller, der im Zielhang eine mögliche Podestplatzierung aus der Hand gab. Ein bitteres Ende nahm das Rennen für den Überraschungsmann des ersten Durchgangs. Marco Odermatt, Junioren-Weltmeister aus der Schweiz, schied auf Platz 3 liegend im finalen Durchgang nach einem Innenski-Fehler aus. Auch der Schwede Matts Olsson fiel vom zweiten auf den fünften Rang zurück.

De Aliprandini macht 21 Plätze gut

Für die „Azzurri“ wendete Luca De Aliprandini ein Total-Debakel ab. Der Nonstaler, im ersten Lauf auf Rang 28, erwischte einen perfekten zweiten Durchgang (deutliche Laufbestzeit) und schob sich Platz um Platz nach vorne. So ging zum Schluss in die Top-10 auf Rang 7.

Manfred Mölgg schaffte es als einziger Südtiroler in den zweiten Lauf.


Manfred Mölgg, der in den Tagen vor dem Rennen krank war, fiel im zweiten Durchgang um einige Plätze nach hinten. Der Enneberger beendete den Riesentorlauf auf dem 21. Rang. Alle anderen „Azzurri“ waren bereits im ersten Lauf ausgefallen oder hatten sich nicht für den finalen Durchgang qualifiziert – inklusive der Südtiroler Simon Maurberger, Riccardo Tonetti und Alex Hofer.

Riesentorlauf in Alta Badia: Das Ergebnis

Pos.NameLandZeit
1.Marcel HirscherAUT2.32,29 Minuten
2.Thomas FanaraFRA+2,53 Sekunden
3.Alexis PinturaultFRA+2,69
4.Manuel FellerAUT+2,72
5.Tommy FordUSA+2,79
6.Matts OlssonSWE+2,81
7.Luca De AliprandiniITA+3,14
8.Loic MeillardFRA+3,31
9.Thomas TumlerSUI+3,33
9.Victor Muffat-JandetFRA+3,33
9.Zan KranjecSLO+3,33
21.Manfred MölggITA/St. Vigil+4,54



Hier geht es zum Rennbericht des ersten Durchgangs.

Autor: cst

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