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Peilt seinen fünften Sieg in Alta Badia in Folge an: Marcel Hirscher. (Foto: FIS Agencezoom)

Hirscher führt in Alta Badia

Alles beim Alten auf der Gran Risa. Der Österreicher Marcel Hirscher, der seinen fünften Alta-Badia-Sieg in Folge anpeilt, führt nach dem ersten Durchgang. Für die Südtiroler lief es weniger gut.

Der erste Durchgang ging nicht gut los. Der Deutsche Stefan Luitz, mit Startnummer eins ins Rennen gegangen, verletzte sich schon nach drei Toren am linken Knie und musste aufhören. Auch die Startnummer zwei, der Franzose Mathieu Faivre, hatte Probleme. Der erste, der die eisigen Verhältnisse auf der Gran Risa gut ausnutzen konnte, war der Norweger Henrik Kristoffersen. Er liegt nach dem ersten Laufauf Platz zwei. In Führung liegt der Salzburger Marcel Hirscher. Sollte Hirscher auch nach dem zweiten Durchgang ganz oben stehen, dann wäre es sein fünfter Sieg in Alta Badia in Folge – Rekord.


Kranjec und Aerni überraschen

Die zwei Überraschungsmänner aus dem ersten Lauf kommen aus Slowenien und der Schweiz. Während Zan Kranjec mit 33 Hundertstelauf dem dritten Rang liegt, konnte sich Luca Aerni mit der hohen Startnummer 72 noch für den zweiten Lauf qualifizieren. Eine starke Leistungdie auch zeigt, dass die Gran Risa in einem hervorragenden Zustand ist und auch mit hohen Nummern noch gute Zeiten ermöglichte.


Mölgg, Eisath und Tonetti nicht ganzvorne mit dabei

Nicht in den vorderen Rängen zu finden sind die „Azzurri“. Manfred Mölggs Rückstand summierte sich von oben bis unten. Mit 1.55 Sekunden Verspätung kam der Enneberger ins Ziel, wasPlatz 15 bedeutet. Mit einem guten zweiten Lauf ist aber noch einiges möglich.Das gilt auch für denTrentiner Luca De Alpiprandini. Er liegt, mit einem Rückstand von 1.15 Sekunden auf Hirscher,als bester aus dem italienischen Teamauf Platz zehn.

Der Eggentaler Florian Eisath erwischte keinen guten Lauf undhat schon fast zwei Sekunden Rückstand. Erliegt nach dem ersten Durchgang auf Platz 22. Eisath ist aber ein Spezialist für starke zweite Durchgänge und zumindest ist die Startnummer dann eine gute.Der Bozner Riccardo Tonetti zeigte einen ordentlichen ersten Durchgang. Er hatte im Ziel 1.37 Sekunden Rückstand. Das reichte fürPlatz 13.Damit ist Tonettibester Südtiroler. Der fünfte „Azzurro“ untern den Top-30ist Roberto Nani (1.84 Sekunden Rückstand, aktuell Rang 19).


Maurberger und Zingerle nicht für den zweiten Lauf qualifiziert

Nicht im zweiten Lauf mit dabei sind Simon Maurberger und Alex Zingerle. Während Zingerle bei seinem Heimrennen (er kommt aus Stern) nicht ins Ziel kam und ausschied, kam der Ahrntaler Maurberger ganz knappnicht unter die Top-30. Am Ende fehlten nur 15 Hundertstel – bitter.Damit teilte Maurberger sein Schicksal mit Giovanni Borsotti, der sich ebenfalls nicht für den zweiten Lauf qualififzieren konnte. Dieser wird um 12.30 Uhr gestartet.



FIS-Riesentorlauf in Alta Badia

Der Zwischenstand nach 30. Läufern im ersten Durchgang

1. Marcel Hirscher (AUT) 1.12,15 Minuten
2. Henrik Kristoffersen (NOR) +0,17 Sekunden
3. Zan Kranjec (SLO) +0,33
4. Manuel Feller (AUT) +0,37
5. Justin Murisier (FRA) +0,49
6. Matts Olson (SWE) +0,58
7. Ted Ligety (USA) +0,75
8. Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR) +0,78
9. Thomas Fanara (FRA) +1,02
10. Luca De Aliprandini (ITA) +1,15

13. Riccardo Tonetti (ITA/Bozen) +1,37
15. Manfred Mölgg (ITA/St. Vigil in Enneberg) +1.55
19. Roberto Nani (ITA) +1,84
22. Florian Eisath (ITA/Eggen) +1,98
34. Simon Maurberger (ITA/Ahrntal) +2,89
43. Giovanni Borsotti (ITA) +3,36

ausgefallen: Alex Zingerle (Stern/La Ila)



SN/cst







Autor: sportnews

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