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Marcel Hirscher denkt über ein erneutes Comeback nach. © APA / BARBARA GINDL

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Marcel Hirscher denkt über ein erneutes Comeback nach. © APA / BARBARA GINDL

Hirscher gesteht: Weltcup-Comeback ging „viel zu schnell“

Kehrt Marcel Hirscher nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 noch einmal auf die Weltcup-Bühne zurück? Die Ski-Ikone gibt einen Einblick in ihre Welt.

Drei Rennen dauerte das Weltcup-Comeback von Marcel Hirscher an: Nach Platz 23 im Riesenslalom beim Auftakt in Sölden im Oktober 2024 schied der Österreicher, der für die Niederlande an den Start gegangen war, in den Slaloms von Levi und Gurgl aus. Im darauffolgenden Dezember folgte schließlich der Schock: Beim Training auf der Reiteralm zog sich der achtmalige Gesamtweltcupsieger einen Kreuzbandriss zu.


„Jetzt kann ich auch bei diesem Thema mitreden“, meinte Hirscher nun in einem Interview mit dem SRF, der sich während seiner „ersten“ Karriere nie schwer verletzt hatte. „Hut ab vor jedem Athleten und jeder Athletin, die nach Verletzungen zurückgekommen sind.“

Hirscher schließt zweites Comeback nicht aus

Lindsey Vonn mischte selbst mit 41 Jahren den Weltcup noch einmal richtig auf, Hirscher ist vier Jahre jünger als der US-Superstar. Doch wie wahrscheinlich ist ein weiteres Comeback der Ski-Ikone? „Der bisherige Heilungsverlauf meines Kreuzbandrisses war nicht unbedingt positiv. Ich will zuerst gesund werden. Dann schauen wir, ob Skirennen möglich sind“, merkte der zweimalige Olympiasieger an. „Ob es für die oberste Liga reicht, traue ich mich heute absolut gar nicht mehr zu beantworten.“
„Aber im Nachhinein das Buch rückwärts zu lesen, ist immer einfach.“ Marcel Hirscher

Rückblickend räumte Hirscher sogar ein, dass seine Rückkehr nach fünf Jahren auf die Weltcup-Bühne womöglich überstürzt gewesen sei. „Der Plan war, einige FIS-Rennen zu fahren und körperlich fit zu werden, dann ein paar Europacuprennen. Und wenn es sich ausgeht das eine oder andere Weltcuprennen“, erinnerte er sich. Die durch die FIS angebotene Wildcard habe jedoch einiges auf den Kopf gestellt. Das war „eigentlich viel zu schnell“, gab Hirscher zu und schob nach: „Aber im Nachhinein das Buch rückwärts zu lesen, ist immer einfach.“

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