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Ski-Star Marcel Hirscher. © APA/afp / -

Hirscher: „So einen Sieg will ich nicht“

Weil Stefan Luitz nachträglich disqualifiziert wurde, bekam Marcel Hirscher den Riesentorlauf-Sieg von Beaver Creek zugesprochen. Die Freude darüber hält sich beim Salzburger in Grenzen.

„Stefan, es tut mir leid. So einen Sieg will ich natürlich nicht“, wird Hirscher in der Online-Ausgabe der Kronen-Zeitung zitiert. Der Österreicher bekam seinen 65. Weltcupsieg also auf dem Grünen Tisch zugesprochen, nachdem er die Ziellinie beim Riesentorlauf in Beaver Creek vor einem Monat als Zweiter überquert hatte.

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Da war die Welt noch in Ordnung: Stefan Luitz feiert seinen ersten Weltcupsieg – der ihm danach aberkannt wurde.


Strahlender Sieger damals war Stefan Luitz: Der Deutsche hatte bei seinem ersten Riesentorlauf nach überstandenem Kreuzbandriss sensationell alle hinter sich gelassen und gewonnen. Das Tüpfelchen auf dem „i“: Es war Luitz' erster Weltcupsieg überhaupt. Dann aber der Schock: Weil der 26-Jährige zwischen den beiden Durchgängen über eine Maske Sauerstoff zu sich nahm und das gegen FIS-Regeln verstößt, wurde ihm der Sieg nun aberkannt.
Bestes Weltcupergebnis für Riccardo Tonetti
Luitz wurde also aus der Wertung des Beaver-Creek-Riesentorlaufs genommen, profitiert hat davon auch Riccardo Tonetti: Der Bozner, der im Rennen an achter Stelle gelandet war, rückte auf Platz sieben vor. Das ist sein bestes Weltcupergebnis.

Autor: det

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