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Pech auf der Piste, Glück im Privatleben: Der Schweizer Ski-Crack Marc Gisin. © NTB Scanpix / GEIR OLSEN

Hochzeit im Ski-Zirkus: „Oh ja, wir sind offiziell vom Markt“

Hochzeiten sind in Corona-Zeiten so eine Sache. Ein Ski-Star ließ es sich trotz der peniblen Auflagen nicht nehmen – und hat sich heimlich, still und leise getraut.

Marc Gisin dürfte vielen Südtiroler Ski-Fans bekannt sein – auch wenn dieser Name leider etwas negativ behaftet ist. Im Dezember 2018 stürzte der Schweizer in der Abfahrt von Gröden so brutal, dass er danach nie mehr ein Weltcuprennen bestritten hat und Ende letzten Jahres schließlich seine Karriere beenden musste. Die psychologischen Narben, die der fatale Saslong-Crash hinterlassen hat, waren einfach zu tief.


Mittlerweile liegen die Prioritäten des 101-fachen Weltcupstarters, übrigens der Bruder von Damen-Überfliegerin Michelle Gisin, in anderen Bereichen – allen voran im privaten. Wie der 32-Jährige aus Engelberg nun bekanntgab, hat er seiner langjährigen Freundin still und leise das Ja-Wort gegeben.

Marc Gisin hat seiner langjährigen Freundin das Ja-Wort gegeben.


„Oh ja, wir sind offiziell vom Markt“, schreibt der ehemalige Ski-Star auf Social Media. Gisin wäre aber nicht Gisin, wenn er bei diesem Posting nicht eine Prise Humor dazugegeben hätte. „Nicht, dass da eine große Nachfrage war. Zumindest in meinem Fall.“ Geheiratet haben die beiden schon vor mehreren Wochen, nämlich am 7. Mai.

Viel mehr verrät Gisin nicht – und bleibt sich also auch in dieser Situation selber treu. Viel über sein Privatleben hat der Schweizer während der Ski-Karriere nie preisgegeben. Seine Freundin hielt er entsprechend immer raus – nur 2018 nicht, als er sich nach seinem Sturz bei ihr und seiner Familie dafür entschuldigte, ihnen einen Schrecken eingejagt zu haben. Dieses Kapitel ist jetzt abgeschlossen: Gisin kann sich nun voll und ganz auf sein privates Glück fokussieren.

Schlagwörter: Wintersport

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