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War auch in Zagreb nicht zu stoppen: Marcel Hirscher. © APA/afp / -

Immer wieder Marcel Hirscher in Kroatien

Der österreichische Superstar Marcel Hirscher hat zum fünften Mal den Slalom von Zagreb gewonnen. Der Salzburger verwies den Franzosen Alexis Pinturault und den Nordtiroler Manuel Feller auf die Plätze.

Ein bitteres Ende nahm die Halbzeitführung von Marco Schwarz. Der 23-jährige Österreicher war im ersten Lauf eine Klasse für sich, fädelte in der Entscheidung aber ein und schied damit aus. Bereits beim letzten Weltcup-Slalom in Madonna di Campiglio schied der Halbzeitführende (damals war es Marcel Hirscher) aus.

Sein Leid war das Glück von Marcel Hirscher. Der Ski-Superstar riskierte im finalen Durchgang alles – und es ging auf. Hirscher knallte eine Laufbestzeit hin und gewann am Ende 60 Hundertstel vor Alex Pinutrault (Frankreich). Damit sicherte sich Hirscher zum fünften Mal die „Snow-Queen-Trophy“ von Zagreb. Kurios: Auch bei den Männern heißt das Rennen in der kroatischen Hauptstadt „Snow-Queen“, was übersetzt „Schneekönigin“ bedeutet. Dritter wurde Manuel Feller aus Österreich. Der Norweger Henrik Kristoffersen erwischte auch den zweiten Durchgang nicht optimal. Er wurde hinter dem jungen Franzosen Clement Noel Fünfter.

Gross in den Top-10

Die „Azzurri“ betrieben nach dem katastrophalen Abschneiden im ersten Lauf etwas Schadensbegrenzung. Stefano Gross, der fast nicht für den Finaldurchgang qualifiziert hatte, erwischten einen starken zweiten Teil in Zagreb (zweitbeste Lauftzeit im zweiten Durchgang). Damit schob sich der Trentiner Platz um Platz nach vorne. Schlussendlich wurde es der 10. Rang – damit war Gross bester seiner Mannschaft.

Ein kräftiges Lebenszeichen gab Riccardo Tonetti von sich. Der Bozner landete als bester Südtiroler auf Platz 12. Manfred Mölgg, der beste „Azzurro“ im ersten Lauf, schied im zweiten Durchgang aus. Übrigens: Der Enneberger war nicht der einzige Ausfall in Durchgang zwei. Insgesamt neun Läufer kamen nicht in das Ziel – so wurde der am schlechtesten platzierte Läufer immerhin noch 21.


Autor: cst

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