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Henrik Kristoffersen war der Beste am Sonntag in Chamonix. © APA/afp / JEFF PACHOUD

In Chamonix trotzt nur Kristoffersen der Piste

Extrem schwierige Pistenverhältnisse haben den zweiten Slalom in Chamonix stark beeinflusst. Sämtliche Topläufer aus dem 1. Durchgang hatten Riesenprobleme – bis Henrik Kristoffersen auf den Plan trat.

Selbst ein stark malträtierter Untergrund konnte Kristoffersen am Sonntag nicht stoppen. Der Norweger machte das Unmögliche möglich und gewann den Slalom von Chamonix. Kristoffersen war als Führender in den finalen Lauf gegangen und bestätigte, dass er stark im Aufwind ist. Vor ihm fielen nämlich alle Athleten weit zurück, inklusive Marco Schwarz (6.) und Alexis Pinturault (8.).


Kristoffersen teilte sich das Podest mit zwei Schweizern. Ramon Zenhäusern, im 1. Lauf auf Rang 11, landete vor seinem Teamkollegen Sandro Simonet auf dem 2. Platz. Während man mit Zenhäusern rechnen konnte, ist Simonet die Überraschung schlechthin. Als letzten Läufer hatte sich der Eidgenosse für den 2. Durchgang qualifiziert, am Ende stand der erste Podestplatz seiner Karriere zu Buche.

Mölgg stark, Vinatzer und Maurberger punkten
Profitiert von der schlechter werdenden Piste hat auch Manfred Mölgg. Der Enneberger (27. nach dem 1. Lauf) machte insgesamt 19 Ränge gut und darf sich über Platz 8 freuen. Damit ist er aber nicht der beste Azzurro, denn Giuliano Razzoli (7.) war um zwei Hunderstel schneller als Mölgg. Damit dürfte sich der Olympiasieger von 2010 das WM-Ticket gesichert haben.

Einen leichten Aufwärtstrend lässt Alex Vinatzer erkennen. Der Grödner punktete zum zweiten Mal in Serie und fuhr als 13. ein Top-15-Ergebnis ein. Auch für Simon Maurberger gibt es ein paar Weltcuppunkte. Der Ahrntaler belegte – zeitgleich mit Marc Rochat – Platz 21.


Autor: cst

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