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Fährt die Saison seines Lebens: Mattia Casse. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

In der Form des Lebens: Casse rast aufs Wengen-Podest

Mattia Casse hat bei der Abfahrt in Wengen für die nächste Überraschung gesorgt. Derweil fuhr Aleksander Aamodt Kilde einen überlegenen Sieg ein.

32 Jahre alt musste Speed-Spezialist Casse werden, bis er endlich sein erstes Weltcup-Stockerl bejubeln durfte. Mitte Dezember war es dann bei der Abfahrt in Gröden soweit. Den dritten Platz von der Saslong hat der Italiener am Samstag in Wengen bestätigt. Mit Startnummer drei zeigte der Mann aus dem Piemont eine beherzte Fahrt und setzte sich vorläufig an die Spitze. Am Ende reichte es wieder für Platz drei, mit dem Casse seine starke Form untermauerte.


Seine Zeit unterboten in der Folge nur mehr Kilde und Marco Odermatt. Der Norweger wiederholte seinen Sieg vom Vortag und schnappte sich seinen insgesamt dritten Wengen-Sieg – den zweiten in der Abfahrt. Am Samstag zeigte Kilde aber eine Fahrt der Superlative. Auf verkürzter Strecke (der obere Streckenabschnitt wurde wegen des Windes gestrichen) war der 30-Jährige 88 Hundertstelsekunden schneller als der zweitplatzierte Odermatt.

Kilde gewann überlegen vor Odermatt (links) und Casse (rechts). © ANSA / PETER KLAUNZER


Casse war hingegen gut eine Sekunde langsamer als der überragende Kilde. Ein starkes Rennen bei seinem Wengen-Abschied zeigte auch Beat Feuz: Der dreifache Lauberhorn-Sieger verabschiedete sich mit Rang fünf vom Schweizer Ski-Publikum. Die Überraschung des Tages war dagegen Marco Schwarz. Der Österreicher landete bei seinem Abfahrts-Debüt mit Startnummer 31 auf Rang sechs.

Paris in Top-Ten

Mehr drin war bei Dominik Paris. Der Ultner machte kurz vor dem Silberhorn-Sprung noch einen entscheidenden Fehler. Ansonsten wäre mehr als Platz neun herausgesprungen. Immerhin verbuchte Paris am Samstag aber sein zweitbestes Saisonergebnis. Die Tendenz zeigt also – zur Freude der Südtiroler Ski-Fans – wieder leicht nach oben.

Dominik Paris verbuchte sein zweitbestes Saisonergebnis. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Mit Matteo Marsaglia (11.) wäre beinahe ein weiterer Azzurro in den Top-Ten gelandet. Florian Scheider fuhr mit der hohen Startnummer 44 noch auf Rang 19. Der Kastelruther bestätigt damit seine starke Comeback-Saison. Christof Innerhofer belegte den 30. Platz. Abgeschlossen wird die Weltcup-Woche in Wengen am Sonntag (10.15/13.15) mit dem Slalom.

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