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Julia Scheib sorgte für einen Heimsieg der ÖSV-Damen. © APA / GEORG HOCHMUTH

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Julia Scheib sorgte für einen Heimsieg der ÖSV-Damen. © APA / GEORG HOCHMUTH

Ein Heimsieg in Semmering – und vieles mehr

Julia Scheib hat für den ersten österreichischen Riesentorlauf-Sieg in Semmering seit Anna Veith im Jahre 2012 gesorgt. Für Aufsehen sorgten aber auch eine Italienerin und eine blutjunge Südtirolerin.

Fünf Riesentorläufe hat es in diesem Winter bei den Damen gegeben. Scheib gewann am Samstag in Semmering bereits den dritten. Die Österreicherin siegte am Zauberberg mit 14 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Schweizerin Camille Rast, die zum zweiten Mal überhaupt im Riesentorlauf auf dem Podium steht. Scheib übernahm dadurch auch das Rote Trikot in der Disziplinenwertung von Alice Robinson.


Die Neuseeländerin war bereits im ersten Lauf ausgeschieden. Robinson hätte am Samstag gar die Führung im Gesamtweltcup von Mikaela Shiffrin übernehmen können. Die US-Amerikanerin kommt im Riesentorlauf weiterhin nicht auf Touren. Seit mittlerweile zehn Rennen stand Shiffrin dort nicht mehr auf dem Podium. So auch in Semmering, wo sie Sechste wurde.

Lara Della Mea holte als Siebte ihr bestes Weltcup-Ergebnis. © APA / GEORG HOCHMUTH

Lara Della Mea holte als Siebte ihr bestes Weltcup-Ergebnis. © APA / GEORG HOCHMUTH


Beste Azzurra wurde Lara Della Mea als Siebte – knapp vor Sofia Goggia. Die 26-jährige Della Mea war im Weltcup noch nie so gut gewesen. Hoffnung gibt aus italienischer Sicht Federica Brignone, die inzwischen auch Stangentraining absolviert. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen ist für Brignone, die angeblich weitestgehend schmerzfrei sein soll, mittlerweile realistischer geworden.

Anna Trocker sorgt für Aufsehen

Die Südtirolerinnen Anna Trocker (32.) und Laura Steinmair (40.) konnten sich in Semmering nicht für den zweiten Lauf qualifizieren. Trocker, die erst vor wenigen Tagen 17 Jahre alt geworden war, verpasste mit der hohen Startnummer 63 das Finale jedoch nur um 22 Hundertstel. Damit setzte die Weltcup-Debütantin eine echte Duftmarke. Trocker ist eine große Zukunftshoffnung für die gebeutelten Südtiroler Ski-Damen. Am Sonntag (14.15/17.45 Uhr) steht in Semmering noch ein Slalom auf dem Programm.

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