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Sofia Goggia siegte 2019 im Super-G. © AFP / FABRICE COFFRINI

In St. Moritz jagen alle Goggia

Sofia Goggia hat ihren Speed-Hattrick in Lake Louise noch gar nicht richtig ausgekostet, da stehen bereits die nächsten Rennen an.

Durch die drei Siege in Kanada untermauerte die 29-Jährige ihre Ausnahmestellung in den Speed-Disziplinen und meldete gleichzeitig ihre Ansprüche bezüglich des Gesamtweltcups an. Daran verschwendet die Athletin aus Bergamo aber (noch) keine Gedanken, zumal am Samstag und Sonntag in St. Moritz zwei Super-Gs über die Bühne gehen werden.


Mit dem Schweizer Nobel-Skiort verbindet die Italienerin gemischte Gefühle. Bei der Weltmeisterschaft 2017 galt sie in der Abfahrt schon als sichere Siegerin, machte im letzten Abschnitt dann aber einen großen Patzer und wurde nur enttäuschende Vierte. Immerhin gewann sie vier Tage später im Riesentorlauf die Bronzemedaille. 2019 zeigte sie im Super-G eine typische Goggia-Fahrt und fuhr mit nur einem Stock zu einem italienischen Doppelsieg. Federica Brignone wurde mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand Zweite. Wenn es nach ihrem Geschmack geht, dürfte sich Selbiges gerne wiederholen.

Delago will sich steigern
Neben Goggia und Brignone hat der italienische Wintersportverband FISI auch Nadia und Nicol Delago, Elena Curtoni, Francesca Marsaglia, Roberta Melesi, Karoline Pichler sowie Marta Bassino nominiert. Letztere war in Kanada nicht am Start, sondern trainierte im Piemont. Nicol Delago pflegt zu St. Moritz eine besondere Beziehung, da sie im Kanton Graubünden am 24. Jänner 2015 ihr Weltcup-Debüt gab. In drei Super-Gs kam die 25-Jährige allerdings nie über einen 23. Rang hinaus. Deren Schwester Nadia erreichte bei ihrer einzigen Teilnahme nicht die Punkteränge. Karoline Pichler hat zwar in St. Moritz noch kein Weltcup bestritten, dafür aber zahlreiche Europacup- und FIS-Rennen.

Mit nur 21 Jahren gewann Karen Putzer den Super-G im St. Moritz. © AFP / PASCAL GEORGE


Südtiroler Ski-Fans konnten jedenfalls schon zahlreiche Erfolge von heimischen Läuferinnen in St. Moritz bejubeln: Isolde Kostner triumphierte 1999 in der Abfahrt, während Karen Putzer im gleichen Jahr und 2002 im Super-G zuoberst stand.

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