L Ski Alpin

Christof Innerhofer möchte seine Topform auch in Kitzbühel nutzen (Pentaphoto) Patrick Thaler will mit einem weiteren Topresultat auf den WM-Zug aufspringen

„Inner“ kämpft in „Kitz“ um sechsten Sieg, Thaler um WM-Quali

Der italienische Wintersportverband (FISI) hat am Montag die Kader des Alpinen Skiteams für die Weltcupbewerbe der Männer in Kitzbühel und im slowenischen Maribor bekannt gegeben.

Für den Super-G (am Freitag, 25. Jänner) und die Abfahrt (Samstag, 26. Jänner) wurden Siegmar Klotz, Dominik Paris, Werner Heel, Christof Innerhofer, Peter Fill und Matteo Marsaglia nominiert. Vor allem Innerhofer befindet sich nach dem Sieg in Wengen in Topform und möchte nun auch auf der legendären „Streif“ zuschlagen. Damit würde Innerhofer das halbe Dutzend voll machen, was die Anzahl an Weltcupsiegen angeht. „In Kitzbühel war ich noch nie besser als Sechster. Deshalb habe ich mit der Streif noch eine Rechnung offen“, hatte der Super-G-Weltmeister am Samstag nach dem Sieg bei der Lauberhorn-Abfahrt gesagt.

Den Slalom am Sonntag, 27. Jänner werden hingegen Giuliano Razzoli, Stefano Gross, Roberto Nani, Manfred Mölgg, Cristian Deville und Patrick Thaler bestreiten. Von diesen sechs Athleten haben bis auf Nani alle die WM-Norm geschafft, allerdings hat Italien nur vier Startplätze. Deshalb kommt dem Slalom auf dem Ganserln-Hang eine besondere Bedeutung zutage. Hier fällt nämlich die Entscheidung, wer auf den WM-Zug nach Schladming aufspringen wird. Nachdem in Wengen Razzoli ein starkes Resultat einfuhr, sitzen derzeit wohl eher Patrick Thaler und Cristian Deville auf dem Schleudersitz und kämpfen um einen Startplatz. Kurios: Sowohl Thaler, als auch Deville feierte in "Kitz" ihr bestes Ergebnis im Weltcup. Thaler wurde 2009 Dritter, Deville holte sich im Vorjahr den Sieg. Spannung ist also auch im Slalom mehr als garantiert.


Agerer, Karbon, Mölgg und Pardeller nach Slowenien

Von diesem Quintett ist lediglich Manfred Mölgg gesetzt. Der 30-Jährige aus St. Vigil in Enneberg hat heuer im Slalom einen dritten Platz zu Buche stehen, fuhr außerdem vier weitere Male in die Top Ten und war nie schlechter als Elfter klassiert. In der Slalom-Wertung nimmt Mölgg derzeit Rang vier ein.

Für die Frauen geht es an diesem Wochenende nach Slowenien. In Maribor werden ein Riesentorlauf (Samstag) und ein Slalom (Sonntag) ausgetragen. Im Kader stehen Francesca Marsaglia, Lisa Agerer, Denise Karbon, Nadia Fanchini, Manuela Mölgg, Chiara Costazza, Irene Curtoni, Elena Curtoni, Michela Azzola und Sarah Pardeller. Davor wird aber drei Tage in Ravascletto in der Provinz Udine trainiert.

Autor: sportnews

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