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Ski-Ass Christof Innerhofer hat sich von seiner schweren Knieverletzung gut erholt. © Christof Innerhofer / Instagram

Innerhofer: „Das war ein großer Schritt“

Christof Innerhofer hat am Donnerstag im Abschlusstraining für die Wengen-Abfahrt überrascht und die viertschnellste Zeit aufgestellt. Der Gaiser war daraufhin sehr zufrieden.

Im März hat sich Christof Innerhofer bei der Italienmeisterschaft in Cortina das Kreuzband gerissen. Zunächst strebte der ehrgeizige Pusterer ein Comeback bei den Nordamerika-Rennen Ende November und Anfang Dezember an, ließ sich dann aber doch noch etwas Zeit. Auch auf die Gröden- und Bormio-Abfahrten verzichtete der Gaiser und arbeitete stattdessen hart an seiner Form. Ausgerechnet auf der längsten Abfahrt im Weltcup-Zirkus, jener in Wengen, stehen die Chancen für ein Comeback nun sehr gut.

Ein starkes Training
Dass der 35-Jährige mithalten kann, wurde am Donnerstag im Abschlusstraining klar: Mit nur einer halben Sekunde Rückstand auf den Schnellsten Matthias Mayer belegte „Inner“ Platz 4. „Ich bin überglücklich mit diesem Trainingslauf“, wird der Pusterer auf fisi.org zitiert: „Es ist nie sicher, dass du nach einer solchen Verletzung schnell wieder zurückkommst. Mir ist das gelungen. Während der Abfahrt hatte ich ein gutes Gefühl. Ich habe das auf die Piste gebracht, was ich im Kopf hatte und konnte mich im Vergleich zum Dienstags-Training steigern.“

„Es gibt glaube ich noch Luft nach oben.“
Christof Innerhofer

Sein ganzes Potenzial hat Innerhofer aber noch nicht ausgeschöpft. „Es gibt glaube ich noch Luft nach oben. Trotzdem war das heute ein großer Schritt nach vorne“, so der ehrgeizige Skifahrer.
Paris schaut nicht auf Gesamtweltcup
Auch Dominik Paris, der beim Training seine Karten noch nicht aufgedeckt hat, äußerte sich, allerdings in Bezug auf die Gesamtwertung. „Ich schaue nicht darauf. Deshalb interessiert es mich auch nicht, was meine Konkurrenten machen. Ich konzentriere mich auf meine Rennen und am Ende der Saison werden wir die Abrechnung machen“, erklärt der Ultner, der im Gesamtranking auf Platz 4 und 157 Punkte hinter dem Führenden Henrik Kristoffersen steht.

In Wengen steht am Freitag eine Kombination an, wobei die Abfahrt um 10.30 Uhr steigt und der Slalom um 14 Uhr. Am Samstag um 12.30 Uhr kommt es zur legendären Lauberhorn-Abfahrt, ehe am Sonntag der Slalom ansteht (10.15 Uhr und 13.15 Uhr). Alle Rennen können Sie im Liveticker auf SportNews mitverfolgen.

Autor: det

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