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Christof Innerhofer auf der Streif in Kitz © APA/afp / JOE KLAMAR

Innerhofer: „Mehr ans Skifahren als ans Überleben gedacht“

Jetzt wird es ernst in Kitzbühel: Das Abschlusstraining für die Weltcupabfahrt der Herren auf der berüchtigten Streif ist geschlagen, am Freitag geht es um den prestigeträchtigen Sieg bei der Hahnenkamm-Abfahrt.

Beim Abschlusstraining auf der Streif am Donnerstag haben es die Südtiroler ordentlich krachen lassen, wegen der ungünstigen Wetterprognosen musste jedoch das Rennprogramm umgestellt werden. Die Abfahrt wird bereits am Freitag ausgetragen, der Slalom folgt am Samstag und der für Freitag geplante Super-G wird am Sonntag stattfinden.

Das haben die drei Südtiroler nach dem letzten Trainingslauf gesagt:

Dominik Paris (3. Platz): „Das Gefühl war diesmal nicht so gut wie im ersten Training, aber die Zeit ist nicht schlecht und das stimmt mich zuversichtlich. Hier musst du einfach stärker sein als die Streif, aber du musst vor dieser Strecke auch Respekt haben, sonst landest du im Netz. Nur wer das Selbstvertrauen hat am Limit zu fahren kann in Kitzbühel gewinnen“.

Christof Innerhofer (5. Platz): „Heute hatte ich ein besseres Gefühl, ich konnte mehr ans Skifahren denken, als ans Überleben. Für das Rennen sind die Favoriten immer dieselben: Paris, Mayer, Feuz, Kilde, Reichelt und Kriechmayr. Ich konzentriere mich nur darauf gut skizufahren“.

Werner Heel (14. Platz): „Ich bin sehr zufrieden. In den letzten Wochen hatte ich kein gutes Gefühl, hier habe ich am Set-up eine Kleinigkeit verändert und ich fühlte mich am Ski gleich wohl. Ich peile einen Platz in den Top-30 an“.

Die Abfahrt am Freitag beginnt um 11.30 Uhr.

Autor: zor

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