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In einer ersten Rekation war Christof Innerhofer unzufrieden, doch mit Fortdauer des Rennens wurde die Zeit des Südtirolers immer mehr wert. © APA/afp / JOE KLAMAR

Innerhofer: „Wurde für das Risiko belohnt“

Christof Innerhofer hat eine starke Kitzbühel-Etappe hinter sich. In der traditionellen Hahnenkamm-Abfahrt schrammte der 36-Jährige, genauso wie im folgenden Super-G am Montag, mit Platz 4 haarscharf am Podest vorbei.

Auch wenn es im Zielraum nicht so aussah, war Christof Innerhofer mit seinem Super-G (hier geht es zum Rennbericht) zufrieden. Nach dem ersten Kopfschütteln wurde dem Gaiser schnell klar, sein Auftritt nicht von schlechten Eltern war. „Ich wusste, dass es ein gutes aber kein perfektes Rennen von mir war. Wenn es so extrem eisig ist, ist es schwer, ein gutes Gefühl für die Fahrt zu bekommen“, so der Routinier in einer Stellungnahme gegenüber dem italienischen Wintersportverband FISI.


Wo er die vier Hundertstel, die Innerhofer auf den drittplatzierten Matthias Mayer fehlten, verloren hat, wusste er ebenso: „Der Start war nicht perfekt, dort habe ich ein paar Zehntelsekunden liegen lassen. Danach habe ich versucht, alles zu riskieren und dafür wurde ich belohnt. Kitzbühel ist der schwerste Super-G im Rennkalender, hier muss man immer vollstes Risiko gehen. Die Leistungen hier habe ich zu 50 Prozent meinem Kopf zu verdanken. Normalerweise absolviert man 80 Prozent beim Skifahren mit dem Körper.“

Autor: cst

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