
Giovanni Franzoni zeigte auf. © Pentaphoto
Italiens Senkrechtstarter wirbelt auch in Garmisch
Nach dem Olympia-Zauber kehrt im Ski-Zirkus der Weltcupalltag wieder ein. Bei den Herren steht ein Speed-Wochenende in Garmisch bevor, dabei zeigte im ersten Training ein alter Bekannter auf.
26. Februar 2026
Von: det
Giovanni Franzoni ist in der Form seines Lebens. Im Jänner triumphierte der Senkrechtstarter vom Gardasee in Wengen und in Kitzbühel, bei Olympia schnappte er sich die Silbermedaille in der Abfahrt, und nun bewies der 24-Jährige auch in Garmisch, dass er noch lange nicht genug hat. Im ersten Training am Donnerstag stellte Franzoni die Bestzeit auf.
Der Azzurro ließ dabei einen Überraschungsmann hinter sich: Felix Monsen, der einzige schwedische Abfahrer, landete mit der hohen Startnummer 38 hinter Franzoni auf Platz 2. Nur 26 Hundertstelsekunden trennen die beiden. Platz drei schnappte sich US-Boy Ryan Cochran-Siegle (+0,60 Sekunden). Mattia Casse wurde mit 0,64 Sekunden Rückstand Vierter.
Giovanni Franzoni, neuer Star aus Italien. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Und die großen Stars? Die ließen es ruhig angehen. Marco Odermatt stellte die 16. Zeit auf, der dreifache Olympiasieger Franjo von Allmen landete gar nur auf Platz 41. Die beiden Südtiroler Christof Innerhofer (22./+1,54 Sekunden) und Florian Schieder (23./+1,58 Sekunden) klassierten sich außerhalb der Top 20, während Dominik Paris einen Rückstand von 13 Sekunden anhäufte.
Am Freitag steht eine weitere Probefahrt an, ehe es am Wochenende ernst wird. Am Samstag steigt die Abfahrt (11.45 Uhr), am Sonntag der Super-G (11.45 Uhr).
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