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Karoline Pichler meldet sich zu Wort. © Karoline Pichler

Karoline Pichlers emotionale Rückkehr

Als am Montag die neuen Ski-Nationalmannschaften vom italienischen Wintersportverband FISI verkündet wurden, stach ein Name besonders hervor: Jener von Karoline Pichler

Mit 20 Jahren sammelte Karoline Pichler in Kühtai ihre ersten Weltcup-Punkte. Vier Jahre und etliche Verletzungen später gelang ihr dieses Kunststück erneut – ausgerechnet am Kronplatz. Eine zweite Karriere schien zu beginnen. Stattdessen geriet Pichler in ein Formtief, aus dem sie sich mit großem Einsatz in der abgelaufenen Saison wieder befreite: Sechs Mal landete sie im Europacup in den Top-10, zwei Mal erklomm sie das Podest. All das schaffte die 26-Jährige ohne Unterstützung von jener Nationalmannschaft, in die sie jetzt zurückkehrt.


„Danke an alle, die mir in dieser Saison nahe gestanden sind, die mit mir daran geglaubt haben, die mich angespornt haben, immer mein Bestes zu geben. Die mich unterstützt haben, die mit mir und für mich gekämpft haben, die mich auf dieser Reise begleitet haben“, schreibt die Petersbergerin in einem emotionalen Post in den sozialen Medien.

Neu angreifen
Diese Sätze zeigen, wie groß die Erleichterung und Freude bei Pichler ist, dass sich all ihre Mühen bezahlt gemacht haben. Jetzt will sie das Vertrauen zurück zahlen und eine Karriere, die von vielen schweren Verletzungen gebremst wurde, neu lancieren.

Autor: leo

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