
Tobias Kastlunger will in Sölden einen guten Start erwischen. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
Kastlunger will in den Flow: „Abliefern, was ich draufhabe“
Am Sonntag starten die Herren im Riesenslalom von Sölden in die neue Weltcup-Saison. Mit am Start ist auch der Südtiroler Tobias Kastlunger, der sich nach einer gelungenen Vorbereitung für den anstehenden Winter bereit fühlt.
24. Oktober 2026
Aus Sölden

Von:
Christoph Niederkofler
Wenn am Sonntag um 10 Uhr der Startschuss für das erste Weltcup-Rennen der Herren in der Saison 2026/27 fällt, wird auch Tobias Kastlunger mitmischen. Für den 26-jährigen Enneberger gilt: So früh wie möglich in diesem Winter in den Flow finden und sich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten.
Mit seiner Vorbereitung zeigte sich der Südtiroler im Gespräch mit SportNews zufrieden, nach seiner Premiere im Vorjahr möchte er sich auf der technisch anspruchsvollen Piste in Sölden von seiner besten Seite präsentieren – und seine Vorfreude in eine positive Erfahrung ummünzen.
Herr Kastlunger, im Vorjahr haben Sie zum ersten Mal ein Weltcup-Rennen in Sölden bestritten. Wie fühlt es sich an wieder hier zu sein?
„Heuer wieder dabei zu sein ist richtig cool. Ich freue mich, hier die Saison zu eröffnen. Wir waren bereits vor einer Woche in Sölden, die Piste hat sich sehr gut angefühlt. Das Training war super – jetzt bin ich heiß darauf, wieder Vollgas zu geben.“
Worauf wird es im Riesenslalom am Sonntag ankommen?
„Das Wichtigste wird sein: Oben gut wegkommen und Gas geben. Die Einfahrt in den Steilhang wird entscheidend – und man muss jederzeit wissen, in welchem Abschnitt man sich befindet. Im flachen Schlussteil wechselt die Fahrweise wieder ins Gleiten, vom Steilhang muss so viel Geschwindigkeit wie möglich mitgenommen werden. Bis ins Ziel muss man aktiv sein.“
Wie fühlen Sie sich nach dem Sommer? Ist alles nach Ihren Vorstellungen verlaufen?
„Ich fühle mich richtig gut, die Vorbereitung war mega. Zu Hause habe ich ein super Trockentraining absolviert, gute Tage auf den Skiern am Stilfser Joch und in Argentinien verbracht. Ich bin sehr zufrieden, es ging viel weiter. Ich versuche jeden Tag dazuzulernen und besser zu werden. Es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.“
Mit welchem Ziel starten Sie in die neue Saison?
„Aktuell ist die Startnummer noch etwas hoch. Aber ich bin sehr zuversichtlich. Jetzt geht es darum, im entscheidenden Moment in den Flow zu finden – und dann das abliefern, was ich draufhabe.“
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