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Aleksander Amodt Kilde will bei den Hahnenkamm-Rennen starten – trotz gebrochener Hand. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

Kilde bricht sich die Hand, will aber starten

Skistar Aleksander Aamodt Kilde hat sich am Donnerstag im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrten in Kitzbühel rechts eine Fraktur eines Handwurzelknochens zugezogen. Weil keine OP notwendig ist, will der Norweger bei den Hahnenkamm-Rennen starten.

„Es geht okay, ich habe schon Schmerzen, auch bei der Bewegung der Arme ganz nach hinten. Es ist passiert, aber das ist Skisport, ich bin bereit für morgen“, so der Gewinner von vier Weltcupabfahrten in diesem Winter. Mit Schmerztabletten steht einem Rennen nicht im Wege, versicherte Kilde. „Es ist alles stabil, es sollte okay sein.“


Darauf angesprochen, dass sich die Italienerin Sofia Goggia in St. Moritz beim Touchieren einer Torflagge den zweiten und dritten Mittelhandknochen gebrochen und tags darauf die Abfahrt gewonnen hatte, meinte Kilde lachend. „Genau. Es ist alles möglich. Es ist ja auch Kitzbühel, muss man sagen. Da muss man bereit sein. Wenn ich keine Schmerzen habe und das Adrenalin kommt, dann passt das dann.“ Optimal sei es freilich nicht, aber auch nicht so schlimm, er werde versuchen, das auszublenden, meinte er mit Blick auf die bandagierte Hand.

Sofia Goggia hat in St. Moritz trotz einer gebrochenen Hand eine Abfahrt gewonnen. © ANSA / PETER SCHNEIDER


Angeschaut hat er sich bereits die Trainingsfahrt des Schweizers Marco Odermatt, der als Vorjahreszweiter und in bestechender Form einer der stärksten Kontrahenten um den Sieg sein wird. „Wie immer, das ist nicht neu für mich. Er war auch letztes Jahr hier schnell. Ich muss probieren, Gas zu geben“, sagte Kilde.

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