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Aleksander Aamodt Kilde verzichtet auf die Lauberhorn-Rennen in Wengen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CHRISTIAN PETERSEN

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Aleksander Aamodt Kilde verzichtet auf die Lauberhorn-Rennen in Wengen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CHRISTIAN PETERSEN

Schicksalsort: Kilde verzichtet auf Wengen

An diesem Freitag und Samstag steht am legendären Lauberhorn in Wengen traditionell ein Super-G und eine Abfahrt auf dem Programm. Dabei wird es einen prominenten Abwesenden geben.

Aleksander Aamodt Kilde hatte im Jänner 2024 – also vor ziemlich genau zwei Jahren – in Wengen sein für lange Zeit letztes Rennen im Ski-Weltcup bestritten. Bei seinem schweren Sturz nach dem Zielsprung schlitzte sich Kilde den Unterschenkel auf und erlitt eine komplexe Schulterverletzung. Der 33-Jährige musste seither fünfmal operiert werden, zudem erlitt er eine Sepsis infolge einer Infektion in der Schulter.


684 Tage – also im November 2025 – später feierte Kilde sein Comeback im Ski-Weltcup. Sein bestes Ergebnis ist seither ein 11. Platz. Der Alte ist er selbstverständlich noch nicht. Nach der Absage zuletzt in Gröden (die Saslong zählt zu seinen Lieblingsstrecken) hat Kilde nun auch für Wengen abgesagt.

„Wengen ist immer eines der schönsten Rennen, unabhängig vom Unfall. Doch dieses Jahr ist es noch etwas zu früh.“ Aleksander Aamodt Kilde

„Wengen ist immer eines der schönsten Rennen, unabhängig vom Unfall. Die Atmosphäre, die Geschichte, die Fans. Dieses Jahr ist es noch etwas zu früh. Ich konzentriere mich auf die Trainingstage. Es geht um Wiederholungen. Eine Comeback-Saison ist nie einfach, und nach zwei Jahren Pause ist es noch schwieriger. Irgendwann werde ich aber nach Wengen zurückkehren“, erklärte der Norweger seinen Verzicht auf die längste Abfahrt der Welt in der Schweiz.

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