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Nur fliegen ist schöner: Christof Innerhofer in Aktion (Pentaphoto)

Kitz-Skandal: Innerhofer wird nach Missverständnis hart bestraft

Die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel hat noch gar nicht stattgefunden und schon gibt es den ersten Skandal. Nach einem Missverständnis mit einem Pistenkontrolleur muss der Gaiser Christof Innerhofer 999 Schweizer Franken Strafe zahlen. Doch was ihn viel mehr schmerzen wird: Die „Streif“ darf er erst mit der Startnummer „46“ befahren.

Was ist in Kitzbühel geschehen? Innerhofer war beim Training am Donnerstag knapp unterhalb der Mausefalle gestürzt. Danach hatte sich der Gaiser Super-G-Weltmeister den Ski wieder angeschnallt und hatte einen Pistenkontrolleur gefragt, ob er seine Fahrt fortsetzen könne. Dieser soll dem 28-Jährigen grünes Licht gegeben haben. Laut Regeln ist das aber verboten.

Wenig später bekam der Wengen-Sieger die Gelbe Flagge gezeigt. Diese missachtete „Inner“, da er dachte, dass er aufgrund der Erlaubnis des Kontrolleurs fahren dürfe. Erst bei der zweiten Gelben Flagge, die ihm Helmuth Schmalzl zeigte, blieb Innerhofer stehen. Neben den 999 Schweizer Franken Strafe (rund 810 Euro) muss er nun beim "Klassiker" am Samstag mit der Startnummer 46 ins Rennen gehen.

Autor: sportnews